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SVS auswärts weiterhin top

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Der SV Seeon/Seebruck bleibt die beste Auswärtsmannschaft der Fußball-Kreisklasse Gruppe II. Die Rößler-Elf siegte bei Absteiger SV Vogtareuth mit 3:1. Der Erfolg der Chiemseer war nur nach dem Anschlusstreffer der Platzherren kurzzeitig in Gefahr. Für den SVS war es der dritte Erfolg in Serie und der fünfte in der Fremde.


Das Sturmduo Michi Gernhäuser und Sebastian Wildmann bereitete der SVV-Deckung erhebliche Probleme, beide erzielten auch zwei der drei Treffer. Bereits im ersten Spielabschnitt war der SV Seeon/Seebruck überlegen, konnte aber seine Torchancen nicht verwerten. Bevor die Rößler-Truppe dem Spiel ihren Stempel aufdrückte, prüfte Marinus Lang den SVS-Schlussmann Christoph Weidinger mit einem Flachschuss aus 20 Meter, den er aber sicher entschärfte (14.).

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In der Folgezeit hatten die Chiemseer binnen drei Minuten drei Großchancen, die aber ungenutzt blieben. Und das Sturmduo war dabei entscheidend beteiligt. Wildmann spielte steil auf Gernhäuser, der überlupfte Torwart Michael Altmann, der Ball kullerte an den Pfosten, den Nachschuss blockte Markus Mühlbauer zur Ecke ab (18.). Kurz darauf schoss Gernhäuser in aussichtsreicher Position in die Wolken. Und als er beim nächsten Angriff abgeblockt wurde, nahm Marco Erber den Ball auf, Altmann pflückte ihm das Leder aber mutig von den Füßen.

Nach einer Wildmann-Flanke nahm Daniel Axthammer per Direktabnahme und traf den Querbalken (37.). Eine Minute später stoppte Libero Christoph Eisenhofer den durchgebrochenen Wildmann per Notbremse, Schiedsrichter Mujo Lozic (SV Ramerberg) gab ihm Gelb – eine fragwürdige Entscheidung. Ansonsten lieferte der Unparteiische aber eine sehr gute Leistung ab.

Nach der Pause dauerte es noch einmal 20 Minuten, ehe das erlösende 0:1 fiel. Die einzige Möglichkeit vor dem Treffer hatte Linksverteidiger Simon Heitauer, der Altmann mit einem Kracher aus 15 Meter zu einer Glanztat zwang (59). Dann war es soweit: Wildmann bediente Gernhäuser von der Grundlinie und der schloss aus sieben Meter flach ins lange Eck ab.

Nur sechs Minuten später fiel ein kurioses Tor: Ein weiter Freistoß von Holger Ganss über zwei Drittel des Spielfeldes flog in den Strafraum und Heimverteidiger Markus Mühlbauer überwand seinen eigenen Torwart mit einer Bogenlampe zum 0:2. Aber der Kreisliga-Absteiger kam noch einmal zurück ins Spiel und es keimte beim heimischen Anhang kurz Hoffnung auf, als Tobias Kufner mit einem direkten Freistoß zum Anschlusstreffer traf (78.).

Zehn Minuten später machte Sebastian Wildmann mit dem schönsten Spielzug des Tages aber den Sack zu. Über Gernhäuser und Tommi Mitterer kam der Ball zu ihm, der den Ball aus kurzer Distanz über die Linie schob – 1:3. Ralf Rößler: »Ein überzeugender Auftritt meiner Elf, nun haben wir zwei Heimspiele. Es sieht gut aus.« td