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SVO will »Favoritenrolle gerecht werden«

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Thomas Burghartswieser (vorne) will mit dem SV Oberteisendorf in Leobendorf einen Sieg holen. Fabian Zeidler muss mit dem SC Inzell beim direkten Verfolger SV Laufen antreten. (Foto: Wegscheider)

Der SC Inzell (5. Platz/12 Punkte) ist nach seinem Mittwochabendspiel in der Fußball-Kreisklasse IV zum Auftakt des 9. Spieltags am Samstag um 14 Uhr beim direkten Verfolger SV Laufen (6./11) gleich wieder gefordert.


Mit dem 1:1-Unentschieden gegen den ASV Piding am Mittwoch war SC-Trainer Seppi Weiß nicht zufrieden: »Wir waren wieder überlegen, hatten viele Chancen und bekommen ein total blödes Tor«, ärgert er sich. »Wir schaffen es einfach nicht, mit zwei Toren in Führung zu gehen und machen zu viele einfache Fehler.« Nach dem Unentschieden »brauchen wir jetzt nicht mehr auf die vorderen Plätze zu schauen. Dafür haben wir zu viele Punkte hergeschenkt«, meint Seppi Weiß.

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»Müssen einfach mal unsere Chancen nutzen«

Herschenken wollen die Inzeller gegen Laufen nichts. »Wir müssen einfach mal unsere Chancen nutzen«, sagt der Trainer, der auch mit einem »glücklichen Sieg« zufrieden wäre. »Ich hoffe, dass der Knoten endlich platzt und die Mannschaft dann auch den Kopf freibekommt.« Schließlich wartet der SC nun schon seit vier Spielen auf einen Sieg. Trotzdem ist für Seppi Weiß klar: »Es hilft jetzt nur, ruhig zu bleiben.«

Zeitgleich ist am Samstag auch Inzells Gegner vom Nachholspiel, der ASV Piding (4./13), beim TSV Fridolfing (7./10) zu Gast. Die Hausherren haben sich zuletzt mit 2:1 gegen Schlusslicht SC Anger durchgesetzt. »Nach diesem schmutzigen Auswärtsdreier können wir erst mal aufatmen«, sagt Fridolfings Trainer Bernhard Zeif. »Wenngleich die Leistung in der zweiten Halbzeit keine drei Punkte verdient hatte.«

Gegen Piding will der TSV nun nachlegen, auch wenn Bernhard Zeif »großen Respekt« vor allem vor der Pidinger Offensive hat. »Wir müssen wieder versuchen, defensiv gut zu stehen. Wenn wir konzentriert und kämpferisch sind und eine disziplinierte Mannschaftsleistung auf den Platz bringen, sollte zumindest ein Punkt in Fridolfing bleiben.«

Mehr als einen Punkt muss der ASV Grassau (12./1) im Kellerduell am Samstag um 15 Uhr beim Schlusslicht SC Anger (13./1) holen, um am Tabellenende nicht abgehängt zu werden. Die Gäste haben immerhin noch ein Spiel weniger absolviert als Anger, das Nachholspiel gegen den SV Laufen am Dienstag wurde abgesetzt. Für beide Mannschaften ist das Duell die Möglichkeit, endlich den ersten Saisonsieg zu holen.

SV Kirchanschöring II in Bad Reichenhall zu Gast

Der SV Kirchanschöring II (11./3) kommt bisher ebenfalls nicht aus der hinteren Tabellenregion heraus, zuletzt gab es eine 2:4-Niederlage gegen den SV Laufen. Am Samstag um 15 Uhr ist der Tabellenelfte beim TSV Bad Reichenhall (10./7) zu Gast und könnte mit einem Sieg zumindest den Abstand zu den Plätzen vor der Abstiegszone verringern.

Solche Sorgen hat der bisher ungeschlagene Spitzenreiter SV Oberteisendorf (20) nicht. Der SVO ist erst am Sonntag um 14 Uhr beim SV Leobendorf (9./7) gefordert und will seine Tabellenführung weiter ausbauen. »Wir wissen, dass Leobendorf ein heißes Pflaster ist«, sagt SVO-Pressesprecher Raphael Omelanowsky. »Leobendorf spielt mit Kampf und Leidenschaft, das haben wir schon im Wieninger-Pokal zu spüren bekommen.« In der 3. Runde unterlag Oberteisendorf in Leobendorf mit 2:5. »Wir sind also gewarnt«, betont Raphael Omelanowsky. Verstecken muss sich der Tabellenführer aber nicht: »Wir sind gut drauf, das haben wir gegen Piding bewiesen«, meint der Pressesprecher. 5:0 gewann der Spitzenreiter am vergangenen Wochenende gegen den ASV. »In Leobendorf wollen wir unserer Favoritenrolle wieder gerecht werden.«

Bereits am Samstag hat Verfolger SB Chiemgau Traunstein II (2./17) die Möglichkeit, vorerst zum Tabellenführer aufzuschließen – um 15 Uhr empfängt die Mannschaft den FC Bischofswiesen (3./13) zum Top-Spiel, die Gäste könnten den Abstand zu den Spitzenplätzen mit einem Sieg verkleinern. Das möchten die Traunsteiner aber verhindern. »Wir wollen auch das achte Spiel in Folge ungeschlagen bleiben«, sagt Trainer Gerry Straßhofer. »Wir haben einen guten Lauf und noch eine Rechnung offen.« In der vergangenen Saison gewann Bischofswiesen in Traunstein deutlich mit 4:1.

Der SB Chiemgau Traunstein II muss zwar weiterhin einige Ausfälle kompensieren, doch zumindest der befürchtete Bandscheibenvorfall bei Felix Maaßen hat sich nicht bestätigt. Er wird mit einer schweren Entzündung an der Wirbelsäule aber dennoch einige Zeit ausfallen. »Unser Kader ist aber groß genug«, betont Gerry Straßhofer. »Und die Jungs sind heiß.«

Der TSV Berchtesgaden (8./10) ist am Wochenende spielfrei. jom