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SVO mit Glück und Geschick

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Schwerer als erwartet tat sich Fußball-Kreisklassist SV Oberteisendorf bei seinem Gastspiel in Inzell. Am Ende feierte die Mannschaft von Trainer Tom Stutz aber einen glücklichen 1:0-Erfolg. »Wir haben vor allem in der zweiten Halbzeit mehrmals Dusel gehabt, dass Inzell selbst beste Tormöglichkeiten nicht verwerten konnte«, gab Stutz nach der Partie zu.


Die erste gute Aktion verbuchte der SC Inzell in der 4. Minute. Armin Dumberger startete ein Solo und zog aus 18 Meter ab. Seinen strammen Schuss konnte Martin Haupt mit einer starken Parade gerade noch parieren; zum Nachschuss kam Andi Dießbacher einen Schritt zu spät.

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Auf der Gegenseite zeigte Christian Strobl fünf Minuten später bei einem Solo von Hannes Bachmaier erstmals seine Klasse. Oberteisendorf war in der ersten Hälfte die agilere Mannschaft und hätte nicht Strobl in der 17. Minute super reagiert, wäre die Gästeführung fällig gewesen. Hubert Münzel bediente Tobi Janitz, doch dessen Schuss wurde eine Beute des SCI-Tormanns.

Auf Inzeller Seite versuchte es Fabian Zeidler mit einem Alleingang, fand aber keinen Abnehmer. Die wohl größte Möglichkeit der Oberteisendorfer hatte in der 41. Minute Hubert Münzel, als er eine Flanke von Max Öggl per Kopf aus kurzer Distanz neben den Pfosten setzte.

Nach dem Wechsel kam Inzell frischer aus der Kabine und übernahm das Kommando. Ein langer Ball von Andi Dießbacher kam zu Michi Panitz, doch Martin Haupt parierte dessen 20-Meter-Knaller (48.). Nur fünf Minuten später setzte Fabian Zeidler erneut Michi Panitz in Szene, aber diesmal drehte Haupt den platzierten Schuss des Inzeller Mittelstürmers mit den Fingerspitzen um den Pfosten.

Der SVO-Schlussmann rückte nun in den Mittelpunkt des Geschehens; so auch in der 62. Minute, als ein 50-Meter-Diagonalpass von Andi Dießbacher auf der rechten Seite Fabian Zeidler erreichte, der aus 14 Meter abzog. Die Inzeller Zuschauer hatten den Torschrei bereits auf den Lippen, doch Martin Haupt rettete mit einer tollen Parade das 0:0.

Die wohl größte Möglichkeit in dieser Partie hatte in der 78. Minute Michi Panitz, der eine Flanke von Martin Maier schulmäßig annahm, es dann aber zu genau machen wollte und den Ball aus kurzer Distanz um Zentimeter am rechten Pfosten vorbeischoss. Auch Michi Schaffler scheiterte kurz darauf.

Die Entscheidung in dieser abwechslungsreichen Begegnung fiel in der 84. Minute. Nach einem Eckball der Oberteisendorfer wurde Andi Baumgartner im Strafraum von Lukas Lackner zu Fall gebracht. Schiedsrichter Hans Öllerer vom TSV Petting entschied sofort auf Elfmeter und diesen wollte Andi Hohenwarter verwandeln. Doch er machte die Rechnung ohne Christian Strobl. Der Inzeller Torhüter fischte den keineswegs schlecht geschossenen Strafstoß aus dem rechten unteren Eck. Beim Abpraller reagierte jedoch der einwechselte Moe Scheinast am schnellsten und schoss aus kurzer Distanz zum 1:0-Siegtreffer für die Gäste ein. hw