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SVK-Trainer Mölzl gibt sich optimistisch

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So wie gegen Erlbach will er auch beim Spiel in Waldkirchen wieder seine Gegner austanzen: Kirchanschörings Stephan Schmidhuber (am Ball), hier gegen die Erlbacher Ronald Schmidt (links) und Simon Salzinger. (Foto: Butzhammer)

Auch wenn der SV Kirchanschöring erst einen Sieg im Kalenderjahr 2014 gefeiert hat, so ist er am heutigen Samstag um 15 Uhr Teilnehmer an einem der beiden Spitzenspiele der Fußball-Landesliga Südost: Während das Ensemble von Trainer Patrick Mölzl eine Woche lang das Erfolgserlebnis aus dem Erlbach-Spiel (2:1) genießen durfte, musste Spitzenreiter TSV Waldkirchen – der heutige Gastgeber der Gelb-Schwarzen – die überraschende 0:1-Niederlage bei der TuS Pfarrkirchen aufarbeiten. Insofern könnte ein kleiner psychologischer Vorteil sogar auf Seiten des SVK liegen.


Das ändert aber nichts daran, dass die Niederbayern die Favoritenrolle innehaben – zumal sie das packende Hinspiel mit 4:3 für sich entschieden. Das Bittere damals: Die »Anschöringer« lagen nach Treffern von Sebastian Leitmeier (2) und Stephan Schmidhuber zur Pause mit 3:0 vorne, verspielten dann aber gegen zehn Waldkirchner (Gelb-Rot für Alexander Galle) auf denkwürdige Art und Weise ihren komfortablen Vorsprung. Manuel Mader hatte dreimal für den TSV eingeschossen, ehe Fabian Wiesmaier in der Nachspielzeit den Deckel draufmachte.

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Auch wenn Mölzl heute sein Team umstellen muss, weil zwei Mann aus privaten Gründen nicht zur Verfügung stehen, ist er durchaus optimistisch, dass seine Kicker punkten können. »Wir fahren nach Waldkirchen, um etwas zu holen – am besten drei Punkte«, betonte er gestern. Der jüngste Sieg gegen Erlbach sei zwar kein Husarenstreich, aber »der erste Schritt in die richtige Richtung« gewesen. »Ja, das war ein guter Tag – nicht nur für mich als Trainer, sondern auch für die Mannschaft und das gesamte Umfeld. Umso schöner, dass knapp 600 Leute da waren«, freute sich Mölzl, der diesmal wieder auf »Eggei« Koch zurückgreifen kann.

Eine gute Kulisse von etwa 200 bis 300 Besuchern dürfte auch heute wieder die beiden Teams motivieren – allein schon wegen des Hinspiels, das definitiv haften blieb. Das zweite Spitzenspiel der 28. Runde steigt übrigens zur selben Zeit in Holzkirchen, wo der Dritte den Sechsten Ergolding erwartet. Doch für Mölzl ist keines dieser vier Teams der Titelkandidat Nummer eins – »sondern ganz klar der TSV Dachau.« cs