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SVK-Reserve gelingt Befreiungsschlag

Ausgerechnet im Lokalderby Fridolfing gegen Kirchanschöring gelang der SVK-Reserve mit einem 2:0-Auswärtserfolg ein wichtiger Befreiungsschlag im Abstiegskampf der Fußball-kreisklasse Gruppe IV, nachdem man zuvor aus sieben Spielen nur magere sechs Punkte erzielt hatte. Aber auch die Hausherren müssen nach der zweiten Niederlage in Folge aufpassen, nicht wieder in den Abstiegsstrudel zu geraten, zumal man am Sonntag (15 Uhr) den Aufstiegskandidaten TSV Siegsdorf zu Gast hat. Am Mittwoch haben die Fridolfinger frei, während der SVK II um 15 Uhr den SV Oberteisendorf zu Gast hat.

Die Gäste verdienten sich den Derby-Erfolg vor allem durch eine engagierte erste Halbzeit, in der sie die Hausherren früh unter Druck setzten und so zu Fehlern im Spielaufbau zwangen. Bis zum Führungstreffer dauerte es allerdings bis kurz vor dem Seitenwechsel. Zuvor leitete ein noch zu unplatzierter Torschuss von Max Vogl (10.) eine Reihe von Gästechancen ein. Simon Singhammer scheiterte am Außennetz, Christian Fuchs am Innenpfosten und Martin Kronbichler am hervorragend reagierenden TSV-Torwart Maxi Kiermeier. Nach etwa 20 Minuten fingen sich die Hausherren aber und kamen selbst zu guten Torchancen. Ein Weitschuss von Dominik Oswald war für SVK-Torhüter Helmut Baumann noch kein Problem, gegen den Pfostenknaller von Michael Schauer wäre er aber wohl machtlos gewesen und nach einer missglückten Rückgabe konnte er gerade noch vor dem einschussbereiten Stephan Kraus klären. Und gerade als man auf TSV-Seite glaubte, in der Partie angekommen zu sein, folgte die kalte Dusche durch den Führungstreffer der Gäste durch Martin Kronbichler: Simon Singhammer überlief seinen Gegenspieler und seine Hereingabe verwertete Kronbichler zum 0:1 (40. ).

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In der zweiten Halbzeit übernahmen dann die Hausherren zunehmend die Spielkontrolle und drängten auf den Ausgleich, die erste Chance gehörte aber wieder den Gästen. Eine Flanke von rechts landete auf dem Kopf von Martin Kronbichler, der aber keinen Druck mehr hinter den Ball bekam und übers Tor köpfte. Eine gute Ausgleichschance bot sich dann Fridolfings Michael Schauer, der nach einem tollen Pass durch die SVK-Abwehr frei vor SVK-Schlussmann Baumann auftauchte, in diesem aber dann seinen Meister fand.

Die Schlüsselszene in der Partie folgte eine Viertelstunde vor dem Ende. Nachdem SVK-Schlussmann Baumann einen abgewehrten Querpass in den Strafraum sieben Meter vor dem Tor mit der Hand aufnahm, entscheidet der hervorragend leitende Schiedsrichter auf indirekten Freistoß für Fridolfing. Christoph Zeif legte auf Manuel Schild ab, sein Schuss wurde aber von der SVK-Abwehr abgewehrt und der Nachschuss von Seppi Pallauf ging nur an die Torlatte. Im Gegenzug entschieden die Gäste die Partie: Benedikt Fials Schuss und den Nachschuss von Dennis Baumgartner parierte TSV-Torhüter Kiermeier zwar sensationell, gegen den zweiten Nachschuss von Seppi Obermaier war er aber dann machtlos (77. Minute). Die Hausherren versuchten zwar nochmal, zum Anschlusstreffer zu kommen, fanden aber immer wieder in SVK-Schlussmann Helmut Baumann ihren Meister. Damit blieb es bei der 0:2-Niederlage aus TSV-Sicht, der sich die Niederlage auch selbst zuzuschreiben hat. jp