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SVK will den Spitzenreiter ärgern

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Mit einem happigen Programm geht für die Landesliga-Fußballer des SV Kirchanschöring die Herbstrunde zu Ende: Am heutigen Samstag um 14 Uhr hat die Mannschaft von Trainer Günter Heberle im letzten Heimspiel 2012 den Tabellenführer SE Freising im Stadion an der Laufener Straße zu Gast, acht Tage später steht dann noch die schwere Auswärtsprüfung beim Rangfünften TSV Waldkirchen auf dem Plan (24. November, 15 Uhr).


Zunächst aber gilt die volle Konzentration der »Anschöringer« den Freisingern, die seit fünf Spielen ungeschlagen sind und am Mittwochabend durch einen 4:0-Erfolg in der Nachholpartie gegen die SpVgg Plattling den ersten Platz übernommen haben. Im Hinspiel hatte der SVK nach einer etwas schwächeren Vorstellung mit 0:1 den Kürzeren gezogen. Dennoch wäre zumindest ein Punkt drin gewesen. SVK-Pressesprecher Sepp Thanbichler erinnert sich: »Wir haben damals beim Stand von 0:0 durch Stephan Schmidhuber einen Elfmeter verschossen.« Trotzdem sei der SE-Sieg »verdient« gewesen, so Thanbichler.

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Auch im jüngsten Derby beim TSV Ampfing (0:3) hätten die Gelb-Schwarzen nicht leer ausgehen müssen. »In der ersten halben Stunde haben wir dominiert, da hätten wir das 1:0 machen müssen. Auch sonst haben wir gut nach vorne gespielt.« Doch hinten wurden drei Gegentreffer und zudem eine Rote Karte kassiert.

Schmidhuber wurde übrigens nach seinem Platzverweis im Isenstadion für drei Spiele gesperrt. Er wird also nicht nur gegen Freising und in Waldkirchen, sondern auch im ersten Punktspiel der Frühjahrsrunde 2013 (am 2. März daheim gegen den TuS Holzkirchen) zum Zuschauen verurteilt sein.

Ansonsten wird es aber kaum großartige Veränderungen im Vergleich zum Auftritt in Ampfing geben. Dort hat ja auch vieles wie etwa das »Rahmenprogramm« gepasst – nur das Ergebnis eben nicht. »Natürlich rechnen wir uns auch gegen die starken Freisinger etwas aus«, gibt sich Thanbichler optimistisch, »während der Woche wurde akribisch gearbeitet, und in der Spielersitzung am Donnerstag sind die letzten Details abgeklärt worden.«

Gerade die Entwicklung der Heberle/Aschauer-Truppe in den vergangenen Wochen kann sich sehen lassen. Die Bilanz aus den letzten acht Spielen ist mit vier Siegen, zwei Remis und nur zwei Niederlagen eindrucksvoll. Trotzdem sollten heuer noch weitere Punkte aufs Konto gebucht werden, denn der Vorsprung auf einen Direktabstiegsplatz (16./derzeit Plattling) beträgt nur sechs Punkte, die beiden Relegationsränge 14 (Vilshofen) und 15 (Dingolfing) sind nur vier, beziehungsweise drei Punkte entfernt. cs

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