weather-image
14°
Kirchanschöring plagen vor dem Heimspiel gegen Schwabmünchen personelle Engpässe

SVK will den »kleinen Lauf fortführen«

Mit dem 1:1-Remis in Neumarkt in der Oberpfalz haben die Bayernliga-Fußballer des SV Kirchanschöring zumindest in der Tabelle die Vorherrschaft im Landkreis Traunstein zurückerobert.

Kirchanschörings Bernd Eimannsberger (links, hier im Zweikampf mit Dachaus Ousman Fally Nyabally) wird wieder die Kapitänsbinde tragen. (Foto: Butzhammer)

Allerdings hat der SB Chiemgau Traunstein, der punktgleich mit den Gelb-Schwarzen Rang 17 im 19er-Feld einnimmt, eine Partie weniger absolviert als das Team von Spielertrainer Yunus Karayün.

Anzeige

Insofern dürfte man sich im »Anschöringer« Lager vor dem Heimspiel am morgigen Samstag (15 Uhr/Stadion an der Laufener Straße) gegen den TSV Schwabmünchen im Klaren sein: Ein Dreier muss her. Denn es geht darum, so bald wie möglich die rote Tabellenzone zu verlassen.

Miserable Heimbilanz soll verbessert werden

Die miserable Heimbilanz (0-1-4) sollte unbedingt aufgebessert werden, wenn man auch ein viertes Jahr in Liga V erleben möchte. Aktuell zieren die Kirchanschöringer das Ende der Heimtabelle, haben also in Sachen Hausaufgaben großen Nachholbedarf – und das, obwohl heute erst der vierte Schultag im neuen Jahr ist ...

Yunus Karayün bezeichnet Schwabmünchen als »eine wieder mal sehr bayernligaerfahrene Mannschaft«, bringt den Gästen also großen Respekt entgegen. Wie ausgeglichen die Liga ist, sehe man an der derzeitigen Tabelle und an der Punkteverteilung – nur sieben Zähler trennen Rang eins (SV Pullach) von der Abstiegszone, die vom TSV Landsberg angeführt wird.

»In Sachen Personal wird es knapp«

»Wir wollen unseren kleinen Lauf weiter fortführen«, sagt der »Anschöringer« Spielertrainer. Dazu soll die Entwicklung der jungen Spieler soll weiter vorangetrieben werden. »Wir versuchen als Team, wieder eine gute Leistung abzuliefern«, betont der frühere Teamkollege von Philipp Lahm im Nachwuchs des FC Bayern München. Er hoffe natürlich auf den ersten Heim-Dreier – und vor allem darauf, »dass nicht noch weitere verletzte Spieler hinzukommen, weil es mittlerweile in Sachen Personal knapp wird«.

Obwohl der ehemalige Inzeller Martin Söll und Albert Eder (die Kapitänsbinde trägt an seiner Stelle Bernd Eimannsberger) weiterhin in der Innenverteidigung fehlen, wird nicht sonderlich gejammert im SVK-Lager. In Neumarkt mussten neben den beiden auch noch Florian Hofmann, Yasin Gürcan und »Ötzi« Kart ersetzt werden – »umso beeindruckender« sei die Leistung gewesen, so Teammanager Michael Wengler, der ausdrücklich Mike Opara, Tobias Sandner, Max Vogl und Daniel Köck hervorhob, »die das alle sehr gut gemacht haben«.

Unabhängig von diesem Sonderlob erklärte Wengler, »dass alle Spieler topfit sind und immer dazu lernen (wollen)«. Auf der Bus-Heimfahrt aus der Oberpfalz schnappte sich auch Vereinsboss Rudi Gaugler das Mikro und würdigte die Vorstellung des Teams: »Ein starker Auftritt, ein Klasse-Spiel!« Es gebe trotz des späten ASV-Ausgleichs keinerlei Grund, die Köpfe hängen zu lassen. »Weiter so!«, rief Gaugler den Kickern zu.

In einer Pressemitteilung wies der SVK auf ein weiteres Schmankerl im Rahmen des Heimspiels gegen den TSV 1860 München II (4. November) hin: Die Volksbank Raiffeisenbank Oberbayern Südost veranstaltet nämlich in Kooperation mit dem SVK den sogenannten »1946-Euro-Schuss«.

Der Ball muss direkt im Tor versenkt werden

Der jeweilige Kandidat muss dabei versuchen, von der Mittellinie einen Schuss ins Tor zu platzieren. Die »Kiste« wird jedoch vom Boden aus durch eine etwa 65 Zentimeter hohe Barriere begrenzt. Der Ball muss direkt und ohne Aufsetzer im Gehäuse versenkt werden.

Gelingt das einem Teilnehmer, gewinnt er die 1946 Euro. Sobald ein Kandidat trifft, endet das Gewinnspiel. »Eine tolle Gelegenheit, mal so nebenbei fast 2000 Euro einzusacken«, sagt Wengler (Teilnahmeschluss: 21. Oktober).

Teilnehmen dürfen alle Fußballer ab 16 Jahren, außer Profis und Ex-Profis (Regionalliga oder drüber). Teilnahmekarten gibt es an den Stadionkassen, Interessenten haben also nach dem morgigen Heimspiel noch drei weitere Gelegenheiten, sich anzumelden. cs