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SVK will auf Kunstrasen die letzten Punkte sichern

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Sein Schwung wird dem SVK in den nächsten zwei Partien fehlen: Maximilian Vogl ist nach seiner Roten Karte aus dem Ismaning-Spiel gesperrt. (Foto: Butzhammer)

Letzter Auftritt im Kalenderjahr 2016 für den Fußball-Bayernligisten SV Kirchanschöring: Das Team von Trainer Patrick Mölzl gastiert am morgigen Samstag um 14 Uhr beim BCF Wolfratshausen, »wo definitiv auf Kunstrasen gespielt wird«, wie Sepp Thanbichler aus dem gelb-schwarzen Abteilungsleiter-Team mitteilte. Trotzdem möchten die »Anschöringer« eine Woche nach dem eminent wichtigen 3:1-Sieg über den FC Ismaning unbedingt auch beim »Stoiber-Club« eine starke Leistung bieten – und natürlich auch möglichst dreifach punkten.


»Ein sehr schweres Auswärtsspiel«, so Ex-Profi Mölzl, »doch wir wollen den positiven Trend mit in die Winterpause nehmen und werden daher alles versuchen, um etwas Zählbares mitzunehmen.« Danach folgt schließlich eine etwas ruhigere Phase, dann können die fleißigen SVK-Beine über einen längeren Zeitraum mal hochgelegt werden. »In der Halle spielen wir kein Turnier – da wäre die Verletzungsgefahr zu groß«, erklärt Thanbichler. Er gab bereits den Termin für den Frühjahrsrunden-Trainingsaufgalopp bekannt. »Am 23. Januar geht’s wieder los, das erste Punktspiel steigt dann am Samstag, 4. März, zu Hause gegen die DJK Vilzing.«

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Die Kicker aus dem Wolfratshausener Ortsteil Farchet – daher rührt auch der Vereinsname BCF – sind zwar das Schlusslicht, doch zuletzt machten sie mit einem 3:1-Überraschungssieg beim Rangvierten TSV Dachau Furore. Sie stoppten damit eine Niederlagenserie, nachdem sie zuvor dreimal als Verlierer den Platz verlassen hatten. Der Anschluss zu den Nichtabstiegsplätzen wurde damit wieder hergestellt (nur noch fünf Zähler Rückstand), sodass der neue Trainer Marco Stier (kam während der Saison vom Ost-Bezirksligisten SF Aying) durchaus zufrieden sein kann. »Wer bei der Spitzenmannschaft in Dachau gewinnt, der kann so schlecht nicht sein«, warnt Thanbichler die Mölzl-Crew vor dem morgigen Kontrahenten.

Pikanterweise muss der SVK-Trainer genau jenen Akteur wegen einer Rotsperre ersetzen, der im Hinspiel in der Nachspielzeit den 2:1-Siegtreffer erzielte: Max Vogl. Er sah ja am vergangenen Samstag gegen Ismaning Rot »und wurde für zwei Spiele gesperrt«, so Thanbichler, »er fehlt uns also auch noch im ersten Frühjahrsrunden-Duell gegen Vilzing.« Ansonsten ist der Kirchanschöringer Kader jedoch komplett, und Mölzl selbst wird es sicher auch diesmal nicht für nötig halten, selbst aufzulaufen.

Der Spielertrainer hat sich seit dem 23. Juli nicht mehr aktiv am Geschehen beteiligt. Bei jenem 0:0 gegen den TSV Schwabmünchen machte er sein einziges Spiel über die vollen 90 Minuten. Zuvor hatte sich Mölzl beim 2:0 gegen Jahn Regensburg II und bei der 0:2-Niederlage in Hankofen-Hailing jeweils eingewechselt.

»Seine Karriere hat er aber noch nicht beendet«, betont Thanbichler. Er ist übrigens froh darüber, dass die Gespräche in Sachen Vertragsverlängerung mit dem Trainer – die von Seiten der SVK-Vorstandschaft Fußballchef Rudi Gaugler führt – schon laufen. Man sei auf einem guten Weg, so Thanbichler, definitiv sei der Verbleib von Mölzl (seit etwa zwei Jahren erfolgreich im Verein tätig) aber noch nicht. cs