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SVK stoppt die Siegesserie des Spitzenreiters

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Er war für seine Mannschaft im Spiel gegen Unterföhring ein hervorragender Rückhalt: Kirchanschörings Torwart Lukas Hoyer. (Foto: Butzhammer)

Acht Siege in Serie, elf Spiele ungeschlagen, dann kam der SVK: Die Bayernliga-Fußballer der Gelb-Schwarzen stoppten am Karsamstag die Serie des Spitzenreiters aus Unterföhring und gewannen vor 521 begeisterten Zuschauern verdient mit 2:0 (0:0). Es war ein hervorragendes Bayernliga-Spiel mit vielen Chancen.


Gästetrainer Andi Pummer gratulierte zum verdienten Sieg des SVK. »Wir haben gewusst, wie schwierig es hier in Kirchanschöring ist«, sagte er. Doch »heute hat es für uns nicht gereicht.« SVK-Trainer Dominik Hausner danke vor allem den Zuschauern – »unserem zwölften Mann« – und Torwart Lukas Hoyer: »Der hat uns heute mehrfach im Spiel gehalten«, lobte der Trainer.

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Wie angesprochen war Hoyer mit ein Garant des Sieges, klärte gegen Yasin Yilmaz (14./78.), Tayfun Arkadas (48.) und zweimal gegen den Goalgetter des Spitzenreiters Andreas Faber (76./79.), teils mit Glanzparaden.

Die Gastgeber waren durch Manuel Omelanowsky (18.), Tobias Janietz (23.) und erneut Omelanowsky gefährlich, dessen Kopfball nach einer Flanke von Yasin Gürcan knapp rechts das Gehäuse verfehlte (28.). Gürcan mit einem Weitschuss, der abgefälscht knapp links vorbeiflog (29.) und Martin Söll per Kopf nach einer Karayün-Ecke (30.) hätten durchaus für die SVK-Führung sorgen können.

Das 1:0 für die Gelb-Schwarzen fiel nach einer Ecke von der linken Seite (64.): Zunächst versuchte es Albert Eder per Kopf. Der Klärungsversuch der Gäste landete an der Strafraumgrenze bei Bernd Eimannsberger, der mit Anlauf das Leder volley mit rechts zum Führungstreffer ins rechte untere Eck donnerte.

Es ging weiter hin und her, die Gäste versuchten zu drücken, der SVK hatte Kontergelegenheiten. Den Sack endgültig zu machte Karayün in der (87.), als nach einer Gürcan-Flanke aus dem Mittelfeld Manuel Jung das Leder per Kopf in den rechten Teil des Strafraums bugsierte, Karayün goldrichtig stand und den Ball ins linke untere Eck an Torwart Fritz vorbei zum 2:0 in die Maschen beförderte.

Es folgte ein Konter über Jung, der den eingewechselten Thaddäus Jell in die Gasse schickte. Jell umkurvte den Torwart, aber Fritz konnte noch mit den Fingerspitzen das Leder am Pfosten vorbeilenken (89.) – da wäre sogar das 3:0 möglich gewesen.

Am morgigen Mittwoch geht es beim SVK weiter, dann empfangen die Gelb-Schwarzen um 18 Uhr im Nachholspiel den SV Heimstetten. »Diese Mannschaft steht in der Tabelle unter Wert da«, mahnt SVK-Trainer Hausner. Seine Mannschaft wolle »die gute Teamleistung vom Samstag bestätigen – das wird aber auch nötig sein, um punkten zu können.« Hausner will, dass die Mannschaft bis zum Ende der Saison hungrig und fokussiert bleibt, denn »nur so kann man sich immer weiterentwickeln.«

SV Kirchanschöring: Hoyer, Janietz, Karayün, Willinger, Omelanowsky (81. Jell), Gürcan, Söll (58. Eder), Eimannsberger, Schild (76. Vogl), Sturm, Jung.

FC Unterföhring: Fritz, Kelmendi (88. Kain), Kubica (76. Krabler), Arkadas, Yilmaz, Büchel, Putta, Arkadas, Schlottner, Dora (88. Hofmann), Faber.

Schiedsrichter: Zacher (Nußdorf a. Inn).

Zuschauer: 521.

Tore: 1:0 Eimannsberger (64.), 2:0 Karayün (87.). mw