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SVK stehen spannende Spiele bevor

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Yasin Gürcan (links, hier im Duell mit dem Wolfratshausener Ibrahim Cakir) möchte mit dem SV Kirchanschöring in der Relegation den Klassenerhalt feiern. Die erste Hürde müssen die Gelb-Schwarzen dafür heute in Freising nehmen. (Foto: Butzhammer)

In der ersten Relegationsrunde zur Fußball-Bayernliga trifft der SV Kirchanschöring auf den Tabellenzweiten und Vize-Meister der Landesliga Südost, den SC Eintracht Freising. Das Hinspiel findet am heutigen Mittwoch um 18.30 Uhr in der Domstadt in der Savoyer Au statt. Das Rückspiel wird nicht in Kirchanschöring, sondern im Stadion des SV Laufen ausgetragen, da der Platz des SVK ja wegen umfangreichen Sanierungsarbeiten aktuell nicht zur Verfügung steht. Anpfiff ist am Samstag um 18 Uhr.


Die Relegation mit Hin- und Rückspiel wird im Europapokal-Modus ausgetragen. Das heißt, bei Torgleichheit am Ende würden die auswärts erzielten Treffer doppelt zählen. Sollte der SVK diese erste Runde als Sieger überstehen, stünde den Gelb-Schwarzen in Runde zwei der Sieger aus der zweiten Begegnung der vom Bayerischen Fußballverband (BFV) in Regensburg ausgelosten Vierer-Gruppe bevor. Neben Freising und dem SVK wurde die Begegnung SB Chiemgau Traunstein gegen Wolfratshausen aus dem Lostopf gezogen.

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»Wir freuen uns natürlich auf diese Relegationsspiele gegen Freising«, sagt SVK-Coach Michael Kostner, trotzdem findet er es »sehr schade, dass im nächsten Jahr aufgrund der Einteilung vom BFV nur noch ein Verein aus unserer Region in der Bayernliga spielen darf. Das macht die Bayernliga für uns natürlich nicht attraktiver«, betonte Kostner. Denn nach der Auslosung steht fest: Nur ein Team aus dieser Vierergruppe schafft den Aufstieg in die Bayernliga Süd oder bleibt eben drin: Freising (bisher Landesliga Südost), Kirchanschöring, Traunstein oder Wolfratshausen (alle bisher Bayernliga Süd).

Die Domstädter hätten »eine tolle Landesliga-Saison gespielt«, hebt Kostner hervor. Sie seien erst auf der Zielgeraden vom hoch favorisierten SV Türkgücü Ataspor München überholt worden. »Ich denke, es werden spannende Spiele gegen Freising«, hebt der SVK-Trainer hervor und warnt zugleich: »Die haben ein Top-Stürmerduo.« Beim SEF haben Andreas Hohlenburger und Joseph James in der abgelaufenen Landesliga-Saison jeweils 28 Tore geschossen.

Trotzdem meint Kostner: »Wir haben genügend Selbstvertrauen, um gegen den SEF zu bestehen.« Dass seine Mannschaft einen super Charakter und eine tolle Moral habe, hätte man am Freitag in Wolfratshausen gesehen, »wo wir bis zur letzten Sekunde an den Erfolg geglaubt haben«, sagt der SVK-Trainer. »Wir werden gegen Freising genauso unser offensives Pressing durchziehen und versuchen, sie nicht ins Spiel kommen zu lassen.« Er hofft, dass »wir beim Auswärtsspiel in Freising die gleiche Unterstützung von unseren Fans haben werden wie in Wolfratshausen«. Dann, betont er, sei er sich sicher, »dass wir ein gutes Ergebnis erzielen können«. mw