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SVK seit einer Woche in der Aufbauphase

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Er fehlt dem SVK für einige Wochen: Florian Hofmann. (Foto: Butzhammer)

Die Bayernliga-Fußballer des SV Kirchanschöring befinden sich seit exakt einer Woche in der Vorbereitung auf die Frühjahrsrunde 2018. Ihr erstes Testspiel bestreitet die Truppe von Spielertrainer Yunus Karayün am morgigen Samstag um 14 Uhr auf dem Kunstrasen in Garching an der Alz gegen den Landesliga-Vertreter SV Donaustauf. Diesen kennen die heimischen Fans ja noch aus der Relegation 2017 – damals schied die Mannschaft, noch unter der Leitung von Klaus Augenthaler, gegen den SB Chiemgau Traunstein aus, der dann über die nächste Station TSV Bogen den Einzug in die V. Liga realisierte.


Nach der langen Winterpause seien die Spieler »alle froh, dass es langsam wieder losgeht«, sagte Karayün. Er und seine Mannschaft hätten »eine lange Vorbereitung« auf die Rückrunde. Diese sei »sehr wichtig für uns, um den Klassenerhalt so früh wie möglich unter Dach und Fach zu bringen.«

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Karayün hofft natürlich auf eine verletzungsfreie Vorbereitung und Rückrunde. »Wir wollen mit aller Macht die Liga halten und werden alles dafür tun, damit in 'Anschöring' auch nächste Saison Bayernliga gespielt wird«, so der Spielertrainer. Um topfit ins erste Punktspiel am Samstag, 3. März, um 14 Uhr beim TSV Landsberg starten zu können, absolvieren die Gelb-Schwarzen neben dem morgigen Spiel vier bis fünf weitere Probeläufe.

Am Samstag, 3. Februar, um 12.30 Uhr trifft man auf dem Traunsteiner Kunstrasen auf den SV Austria Salzburg, am Samstag, 10. Februar, um 16 Uhr kreuzt man in Garching mit dem TSV Ampfing die Klingen, und am Samstag, 17. Februar, um 13 Uhr heißt der Gegner – wiederum in Garching – TSV Kastl.

Die Generalprobe für den Bayernliga-Auftakt steigt dann am Samstag, 24. Februar, um 17 Uhr in Grödig gegen den dortigen Ex-Bundesligisten und aktuellen Regionalliga-Club SV Grödig. »Außerdem kann es sein, dass wir noch kurzfristig an einem Mittwoch gegen den Regionalligisten TSV 1860 Rosenheim spielen – das ist aber noch nicht ganz sicher«, so SVK-Teammanager Michael Wengler.

Dass die Spieler heiß darauf sind, sich ab sofort wieder in Bayernliga-Form zu bringen, steht außer Frage. So meint beispielsweise der Oberteisendorfer Florian Hofmann, »dass uns die Pause seit Dezember richtig gutgetan hat, weil wir Ende der Herbstrunde wirklich alle auf dem Zahnfleisch dahergekommen sind.« Dennoch hätten die Kicker »einiges gemacht, um fit zu bleiben«, betont der Mittelfeld-Motor der Gelb-Schwarzen. Er selbst sei beispielsweise die eine oder andere Skitour gegangen oder habe »mal andere Sportarten ausgeübt – da kann man gut abschalten.«

Allerdings musste sich Hofmann Anfang des Jahres einer Blinddarmoperation unterziehen, seitdem liege er flach und dürfe sich nicht sportlich betätigen. Anfang Februar wolle er »mal wieder locker laufen, mal wieder Skitouren gehen«, und Mitte Februar möchte er ins Mannschaftstraining einsteigen. »Ob es für den Rückrundenstart reicht, ist fraglich«, schätzt er die Lage realistisch ein.

Doch auch unabhängig von der Personalie Hofmann hat sich beim SVK einiges getan: Co-Trainer Harry Gruber legte im November sein Amt nieder, »was ich persönlich sehr bedauere, aber zum Teil schon vor Saisonbeginn so abgesprochen war«, erklärte Wengler. »Es hat halt – aus welchen Gründen auch immer – leider nicht so funktioniert, wie sich das alle vorgestellt hatten.«

Außerdem haben während der Winterpause Torwart Christian Schlosser (zurück zu Austria Salzburg) und Albert Buxmann (zurück zum TSV Tittmoning) den Verein verlassen. Anstelle von Gruber wird »Ötzi« Kart, ohnehin schon seit Saisonbeginn im Trainerstab vertreten, künftig vermehrt als Co-Trainer von der Bank aus tätig sein um Yunus Karayün zu unterstützen. Außerdem kamen Arian Osmanaj (früher Wacker Burghausen) und Tobias Stöger (SV Kay) neu ins Team.

Am vergangenen Samstag ging die Bayernliga-Tagung in Heimstetten über die Bühne. »Auf solchen Treffen zeigt sich, wie unterschiedlich die Fußball-Welt zwischen dem Ballungsraum München und bei uns auf dem Land tickt«, sagt Wengler, der den SVK in Heimstetten vertrat. Trotzdem zog der »Anschöringer« Teammanager ein positives Fazit: »Es gab viel Lob für die Spieler und Trainer, so wenig echte Probleme hat es schon seit Jahren nicht mehr gegeben, war von Verbandsseite zu hören«, berichtet Wengler. cs