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SVK scheitert im Elfmeterschießen

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Kirchanschörings Manuel Omelanowsky musste zwar behandelt werden, traf aber noch zum 1:1-Ausgleich. Im Elfmeterschießen musste sich der SVK am Ende aber geschlagen geben. (Foto: Butzhammer)

In der ersten Runde des Toto-Pokals ist der SV Kirchanschöring am Mittwochabend knapp im Elfmeterschießen mit 5:6 (0:1) am Liga-Konkurrenten TSV Kottern aus dem Allgäu gescheitert. 220 Zuschauer erlebten eine durchaus sehenswerte Partie.


Nach 22 Minuten gingen die Gäste aus dem Kemptener Stadtteil mit einem Freistoß aus 30 Metern in Führung: Sezer Yazir trat den Ball aus dem Mittelfeld und das Leder landete mit Effet unter der Querlatte, noch bevor Torwart Jonas Hillebrand die Kugel hätte abwehren können.

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Davor hatte es auf beiden Seiten Chancen gegeben, die Bayernliga-Konkurrenten präsentierten ein ansehnliches Kombinationsspiel. Die dickste Gelegenheit für den SV Kirchanschöring hatte Luca Obirei, dessen Kopfball nach einem Eckball von links nur knapp über den Querbalken ging (41. Minute).

Zu Beginn der zweiten Halbzeit ging erstmals das in der Sommerpause installierte Flutlicht im Stadion an der Laufener Straße an und der SVK nahm das Heft in die Hand. Spätestens ab der 70. Minute beherrschte die Elf von Michael Kostner Ball und Gegner.

Zuvor hatte es allerdings eine Behandlungspause für den eingewechselten Manuel Omelanowsky gegeben. Doch »Omo« machte weiter und erzielte in der 82. Minute sogar den 1:1-Ausgleich: Tobias Schild tankte sich über links durch, ließ drei Abwehrspieler der Allgäuer alt aussehen, passte von der Grundlinie zur Mitte. Dort stand Manuel Omelanowsky und schoss rechts an Torwart Tobias Heiland vorbei ein (82.).

Mit diesem Ergebnis ging es ins Elfmeterschießen. Dort vergab Albert Deiter als einziger Schütze, seinen Schuss parierte Torwart Tobias Heiland. So gewannen die Gäste aus Kempten am Ende mit 5:6.

Kotterns Trainer Esad Kahric attestierte seiner Mannschaft ein »ordentliches Spiel« in der ersten Halbzeit. »Da haben wir es versäumt, unsere Führung auszubauen.« Der SVK sei in den letzten 20 bis 25 Minuten »stark gekommen, da haben wir einige Probleme bekommen«, so der Gästetrainer. Torwart Tobias Heiland habe vier von fünf Elfmetern »geahnt« und »uns weiter gebracht«.

Für SVK-Trainer Michael Kostner war wichtig, »dass die Spieler gespielt haben, die in letzter Zeit weniger gespielt haben«. Er nannte beispielsweise Luca Oirei, Hannes Kraus und Toni Peter. In Halbzeit eins sei das aber auch schwierig gewesen, »weil die sich nicht so gefunden haben«. Die zweite Halbzeit fand Kostner »gut«, denn Kottern »ist mit der kompletten Ersten Mannschaft angetreten«.

Der SVK-Trainer äußerte aber auch seinen Unmut über den Bayerischen Fußballverband und die Auslosung dieser Partie: »Wir sind im Amateur-Bereich. Wenn da eine Mannschaft unter der Woche viereinhalb Stunden im Bus sitzt und in der Nacht um zwei oder drei nach Hause kommt, finde ich das absolut unmöglich. Da sollte sich der Verband Gedanken machen, die Gruppierung anders zu machen, was möglich gewesen wäre. Aber da sind sie in meinen Augen einfach zu unflexibel«, ärgerte sich Michael Kostner. »Ich bin froh, dass wir nicht nach Kottern fahren mussten, denn das ist eigentlich eine Zumutung.«

SV Kirchanschöring: Hillebrand, Obirei, Janietz, Peter (63. Deiter), Dinkelbach, Probst, Kraus (46. Omelanowsky), Urban, Hofmann (83. Pöllner), Schild, Sturm.

TSV Kottern: Heiland, Kaya (70. Simikic), Jocham, Geiger, Fichtl, Rausch, Geneberg, Miller, Becker (61. Redle), Speiser (85. Arslan), Yazir.

Tore: 0:1 Yazir (22.), 1:1 Omelanowsky (82.). – Elfmeterschießen: 2:1 Omelanowsky, 2:2 Yazir, 2:3 Rausch, 3:3 Janietz, 3:4 Jocham, 4:4 Dinkelbach, 4:5 Miller, 5:5 Pöllner, 5:6 Geiger.

Schiedsrichter: Pantelis Gitopoulos (München).

Zuschauer: 220. mw