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SVK reist optimistisch nach Dachau

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SVK-Spieler Bernd Einmannsberger hofft darauf, dass er mit seinem Team erneut punkten kann. (Foto: Butzhammer)

Auch wenn das 2:2-Remis zum Frühjahrsrunden-Auftakt gegen den FC Ismaning eigentlich zu wenig war, da die Gäste mit ihrem Wunschresultat heimfahren konnten: Der Fußball-Bayernligist SV Kirchanschöring konnte zumindest den Abstand zu den Direktabstiegsplätzen auf nunmehr fünf beziehungsweise acht Punkte ausbauen, da Schlusslicht TSV Kornburg am vergangenen Wochenende spielfrei war und der davor liegende SB Chiemgau Traunstein leer ausging.


Die Punkteteilung beim Debüt des neuen Trainers Michael Kostner hat also durchaus ihren positiven Aspekt, auch wenn nun natürlich wöchentlich das Ziel heißen muss: nachlegen! Die nächste Gelegenheit dazu bietet sich den Gelb-Schwarzen am morgigen Samstag um 14 Uhr im Auswärtsspiel beim TSV Dachau, der als Tabellensechster in dieser 5. Liga eine sehr gute Rolle spielt. Daran ändert auch die Tatsache nichts, dass für die Crew von Spielertrainer Fabian Lamotte die Top-Ränge eins und zwei außer Reichweite sind.

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Am vergangenen Samstag erreichten die Dachauer ein beachtliches 1:1 bei der DJK Vilzing, wobei sie nach dem frühen Treffer von Onur Korkmaz (4.) lange Zeit in Führung lagen, ehe Michael Hamberger (79.) relativ spät den Ausgleich für die Oberpfälzer erzielte. Auch im Hinspiel in »Anschöring« (1:1) hatte Korkmaz (16.) für den TSV getroffen, doch drei Minuten später sorgte Manuel Jung – der nach einer Stunde die Ampelkarte sah – für den SVK-Ausgleich. Ein Punkt wäre auch morgen wieder ein gutes Ergebnis, zumal Kostner von einem »sehr schweren Auswärtsspiel« spricht.

Der Nachfolger von Yunus Karayün bezeichnte den Start gegen Ismaning als »ordentlich« und betonte, »dass wir unter der Woche sehr intensiv trainiert haben und versuchen werden, aus Dachau etwas Zählbares mitzunehmen«. Dass Kostner auf Florian Hofmann nach dessen roter Karte verzichten muss, ist klar, doch die Dauer der Sperre findet der SVK-Trainer völlig unangebracht. »Vier Spiele Sperre – das ist meines Erachtens übertrieben.« Und Hofmann ist nicht der einzige Akteur, der morgen fehlt, denn auch Neuzugang Tobias Stöger, der zuletzt zu einem Kurzeinsatz kam, ist beruflich verhindert. Alles in allem wird Kostner sicher weitestgehend auf das Aufgebot vom vergangenen Samstag setzen.

Optimistisch gibt sich auch »Thaddy« Jell aus der Abteilungsleitung: »Mit Dachau haben wir ein schweres Auswärtsspiel vor der Brust, sehen uns aber nach dem positiven Heimauftakt gewappnet, um Zählbares mitzunehmen.« Die Rotsperre von Hofmann werde man im Kollektiv ausgleichen, so der ehemalige SVK-Spieler, »wir freuen uns auf diese Herausforderung«.

Am heutigen Freitag findet übrigens die Jahreshauptversammlung des SVK statt, bei der das Organisationsteam um Thomas Dengel ein paar Worte finden wird. Die morgige Auswärtsfahrt wird dann mit drei Kleinbussen angetreten. Ein spannendes Wochenende steht also in jeder Beziehung vor der Tür... cs