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SVK präsentiert Teammanager

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Der SV Kirchanschöring hat einen neuen Posten für seine Fußball-Bayernliga-Mannschaft geschaffen: Wie vor dem Gastspiel beim Tabellensiebten TSV Dachau 1865 (Samstag, 14 Uhr) bekannt wurde, fungiert Michael Wengler ab sofort nicht nur als Pressesprecher des Vereins, sondern außerdem – ganz nah an der Mannschaft dran – als Teammanager. »Rudi Gaugler (SVK-Fußball-Boss, d. Red.) hat mir die neue Aufgabe am letzten Samstag übertragen. Es war der Wunsch der Trainer Patrick Mölzl und Dominik Hausner, dass ich das mache«, erklärte Wengler.


Er möchte vor allem bei Auswärtspartien den Trainern die Organisation erleichtern und die SVK-Verantwortlichen insgesamt entlasten. »Das genaue Aufgabengebiet müssen wir erst abstecken«, sagt Wengler, »aber ich denke, ich werde da Dinge in die Hand nehmen, die ich jetzt schon hätte erledigen können.« Wichtig werde es für ihn auch sein, so der neue Team-Manager, »die offiziellen und internen Dinge gut zu trennen.«

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Doch diesbezüglich sehe er keine Probleme, im Gegenteil, er fühle sich geehrt, »dass ich manche Entscheidung künftig selbst fällen kann.« Damit wolle er Gaugler sowie die Abteilungs-Funktionäre Manfred Abfalter und Sepp Thanbichler »hoffentlich etwas entlasten.« Außerdem werde Wengler mehr Kontakt mit den Spielern haben als bisher, in die Mannschaft hineinhorchen, und diese Informationen entsprechend an die Verantwortlichen weiterleiten.

»Wir haben beim SVK jetzt schon viel verändert, manchmal war das ein Sprung ins kalte Wasser«, berichtet Wengler über den hohen Aufwand, der in der Fünften Liga erforderlich sei. »Vom Internet bis zur Stadionzeitung – da war Neuland dabei.« Doch er werde auch bestens von jungen Leuten unterstützt, die bei der JFG Salzachtal kicken, wobei er vor allem Simon Gaugler hervorhebt. »Mit den Jungs arbeite ich gerne zusammen. Die sollen in die Strukturen hineinwachsen und Aufgaben übernehmen können, bei denen sie etwas lernen – zum Beispiel die Pflege der Internet-Auftritte. Davon können ja auch sie profitieren.«

In sportliche Belange wird er sich natürlich nicht einmischen, diese Aufgaben überlässt er selbstverständlich Patrick Mölzl und dessen Trainerteam. So auch morgen in Dachau, wo mindestens ein Punkt herausspringen soll. Der SVK-Cheftrainer erwartet »eine sehr gute TSV-Mannschaft« und spricht von einem Gegner »mit Ambitionen«. Der Ex-Profi stellt dennoch klar: »Wir werden nicht nach Dachau fahren, um die Zähler einfach abzuliefern.«

Mit einem Ergebnis wie in der abgelaufenen Saison könnten die Gelb-Schwarzen gegen Christian Doll (Dritter der aktuellen Torschützenliste) und Co. natürlich sehr gut leben: Damals feierten sie auswärts einen 2:1- und zu Hause einen 3:2-Sieg ... cs