weather-image
20°

SVK nach 38 Sekunden auf der Siegerstraße

4.7
4.7
Bildtext einblenden
SVK-Spieler Josef Höller war bereits in der 1. Minute zur Stelle und brachte seine Farben bei der SpVgg Ruhmannsfelden mit 1:0 in Führung. (Foto: Butzhammer)

SpVgg Ruhmannsfelden: Kopp, Miettinen (78. Johannes Wittenzellner), Schmidt (50. Michael Wittenzellner), Früchtl, Kilger, Müller, Weidlich, Bielmeier, Kress, Scheßl (54. Pfeffer), Hauner.


SV Kirchanschöring: Kracker, Janietz, Eder, Höller, Omelanowsky (58. Vogl), Gürcan, Mölzl (49. Wentenschuh), Söll (64. Sturm), Hofmann, Schild, Jung.

Anzeige

Schiedsrichter: Riepl (Erding).

Zuschauer: 50.

Tore: 0:1 Höller (1.); 0:2 Omelanowsky (17.); 1:2 Kress (56.).

Pflicht erfüllt, Punkte mitgenommen und in der ersten Halbzeit Fußball zelebriert. Vor nur 50 Zuschauern gewann der SV Kirchanschöring in der Fußball-Bayernliga Süd bei winterlichen Verhältnissen und Schneetreiben im niederbayerischen Landkreis Regen in Ruhmannsfelden mit 2:1.

SVK-Trainer Patrick Mölzl wurmte nach dem Spiel, dass seine Jungs nach der ersten Halbzeit nicht deutlicher in Führung lagen. »Wenn es zur Halbzeitpause 4:0 oder 5:0 steht, braucht sich keiner beschweren«, sagte er. Dass es nur 2:0 stand, »war unsere Schuld«. Mölzl war bewusst, dass »so ein Spiel mitunter anders laufen könnte«.

Mit der frühen Führung im Rücken »noch leichter getan«

Für den Trainer der Heimelf, Wolfgang Kammerl, war es wieder ein Heimspiel, ohne Punkt. Dabei hätte man gewusst, »dass Kirchanschöring eine spielstarke Mannschaft« hat. Mit der frühen Führung im Rücken hätten sich die Gäste »noch leichter getan«.

Satte 38 Sekunden waren auf dem schneebedeckten Kunstrasengrün gespielt, da gingen die Gelb-Schwarzen schon in Führung: Flo Hofmann schickte Manuel Omelanowsky über links, der ließ im Sechzehner zwei Gegenspieler alt aussehen, passte in die Mitte und am hinteren Eck des Fünfmeterraums wartete Josef Höller, der nur noch zur Führung einschieben musste.

Die wenigen Zuschauer, darunter wieder einige Gelb-Schwarze, erlebten danach einen dominanten SVK, der in Halbzeit eins nur Torschüsse aus Standards auf den Kasten von Dennis Kracker zuließ. Torchancen gab es für die Gelb-Schwarzen dagegen einige: In der 17. Minute schickte Yasin Gürcan über rechts Manuel Jung, der passte von der Grundlinie zurück in die Mitte des Fünfmeterraums und dort wartete Omelanowsky, der zum 2:0 einfach nur den Schlappen hinhalten musste.

In der 25. Minute gab es nach einem Eckball für Ruhmannsfelden einen schnellen Gegenstoß der Mölzl-Schützlinge, doch Gürcan passte in die Mitte, anstatt selbst zu vollenden. In der 26. Minute kam links erneut Omelanowsky ans Leder, doch dessen Hereingabe beförderte Kapitän Albert Eder volley knapp über das linke Toreck. Nur neun Minuten später war die nächste SVK-Chance fällig. Ruhmannsfelden stand nach wie vor in der eigenen Hälfte wie festgenagelt: Nach einem Einwurf gab Höller auf Tobias Schild ab, der schickte am Sechzehner Omelanowsky in die Gasse, der traf ins Tor, doch das Tor wurde wegen einer angeblichen Abseitsstellung nicht gegegeben.

In der zweiten Halbzeit, so der Trainer der Heimelf, »waren wir anders gestaffelt, haben anders angegriffen«. Zu mehr als dem Anschlusstreffer reichte es dennoch nicht mehr. In der 56. Minute köpfte nach einer Flanke von rechts in der Mitte Martin Kress mit einem Flugkopfball gen SVK-Tor, Kracker war zur Stelle, doch angeblich erwischte er den Ball erst hinter der Linie. Eine zweifelhafte Entscheidung, die am Ende aber nicht entscheidend sein sollte. mw

Mehr aus Traunstein
Mehr aus Traunstein