SVK möchte »alles raushauen«

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Co-Trainer Christoph Dinkelbach hat heute Abend erneut das Sagen. Er vertritt den krankheitsbedingt fehlenden Chefcoach Mario Demmelbauer. (Foto: Butzhammer)

Vier Tage nach der überaus gelungenen Heimpremiere gegen den SSV Jahn Regensburg II (3:0) tritt der Fußball-Bayernligist SV Kirchanschöring am heutigen Mittwoch die weite Reise zum TSV Schwaben Augsburg an. Anstoß im Ernst-Lehner-Stadion ist um 18.30 Uhr, wie schon zuletzt gegen die Zweitliga-Reserve werden die Gelb-Schwarzen wieder von Co-Trainer Christoph Dinkelbach anstelle des krankheitsbedingt fehlenden Mario Demmelbauer gecoacht. Letzterer könnte unter Umständen am kommenden Samstag (16 Uhr) in der Heimvorstellung gegen den FC Ismaning wieder dabei sein.


Dinkelbach steht in ständigem Kontakt mit Demmelbauer, »auch Alex Götzinger aus der Sportlichen Leitung bringt sich super mit ein – er hat viel Erfahrung«, sagt Dinkelbach, der sein Team – wie schon gegen den Jahn – nicht aktiv auf dem Platz unterstützen kann, auch wenn er das Training nach seiner Verletzungspause Anfang letzter Woche wieder aufgenommen hat.

Da Dinkelbach nun Co-Trainer ist, hat er logischerweise auch das Amt des stellvertretenden Kapitäns an Manuel Omelanowsky abgegeben. Der 26-jährige Ex-Burghauser trägt aktuell im Übrigen sogar die Binde, da der eigentliche SVK-Spielführer Florian Hofmann auf unbestimmte Zeit nicht zur Verfügung steht. Omelanowskys Stellvertreter ist somit augenblicklich der eigentliche »dritte Kapitän« Lukas Pöllner.

Seine Startformation muss Dinkelbach gegen den Tabellenneunten – der eine ausgeglichene 1-1-1-Bilanz aufweist – auf zwei Positionen ändern: Maximilian Vogl steht aus beruflichen Gründen nicht zur Verfügung, der Ex-Waginger Bernhard Mühlbacher macht Urlaub und wird auch gegen Ismaning noch nicht zurück sein. »Außerdem haben wir zwei, drei Angeschlagene«, konkretisiert Dinkelbach die Personalsituation des SVK.

Trotzdem wird er eine schlagkräftige Formation aufbieten können. Und im Lager der Kirchanschöringer herrscht nach dem Sieg über Regensburg auch Zuversicht, dass das Punktekonto in der Fuggerstadt aufgestockt werden kann: »Weite Fahrt, großer Platz – es wird sicher ein schwieriges Spiel. Wir werden alles raushauen und am Ende sehen, was dabei raus-springt«, so der 29-jährige Dinkelbach. Der gebürtige Burghauser bringt ja auch jede Menge Erfahrung mit, spielte unter anderem für den SV Pullach und den TSV 1860 München. Nun sollen seine Kommandos von draußen für ein weiteres Erfolgserlebnis sorgen.

cs

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