weather-image
31°

SVK mit höchster Saison-Niederlage

4.0
4.0
Bildtext einblenden
Im Hinspiel war Sonthofens Andreas Maier (links) mit seinem Elfmeter noch gescheitert, dieses Mal hatte Kirchanschörings Torwart Dennis Kracker das Nachsehen. (Foto: Butzhammer)

FC Sonthofen: Fend, Myrta (64. Makoru), Schäffler, Geiger, Maier (60. Bär), Wiedemann, Yazir, Dikmen, Müller, Thönnessen (75. Hailer), Keller.


SV Kirchanschöring: Kracker, Eder, Schmidhuber, Omelanowsky, Gürcan, Mölzl (46. Willinger), Söll (35. Janietz), Hofmann (60. Höller), Schild, Sturm, Jung.

Anzeige

Schiedsrichter: Gitopoulus (München).

Zuschauer: 250.

Tore: 1:0 Jannik Keller (8.), 2:0 Andreas Maier (35. Foulelfmeter), 3:0 Sezer Yazir (44. Handelfmeter), 4:0 Manuel Wiedemann (64.), 5:0 Anil Dikmen (87.).

Rote Karte: Eder (41.) wegen absichtlichem Handspiel.

Nichts zu holen gab es für die Gelb-Schwarzen vom SV Kirch-anschöring in der Fußball-Bayernliga beim Spitzenreiter im Allgäu in Sonthofen. Vor 250 Zuschauern unterlag die Elf von Patrick Mölzl in der Baumit-Arena mit 5:0 (3:0).

Der SVK-Trainer, der selbst zur Halbzeit wegen einer Verletzung ausgewechselt werden musste, war mit der Niederlage bedient: »Das war heute eine Lehrstunde«. Wobei seine Elf in den ersten 20 Minuten »alles richtig gemacht« habe. Die Jungs hätten »alles umgesetzt«, was vorher besprochen wurde.

Kirchanschöring auf Augenhöhe mit Sonthofen

So begannen die Gelb-Schwarzen auf Augenhöhe mit dem Spitzenreiter. Doch mit dem ersten Angriff ging die Heimelf bereits in der siebten Spielminute in Führung: Manuel Wiedemann setzte sich auf rechts durch, passte zur Mitte, am Elfmeterpunkt stand Jannik Keller goldrichtig und schoss die Kugel volley und unhaltbar ins linke SVK-Toreck. Im Gegenzug nahm sich Stephan Schmidhuber ein Herz, zog aus 20 Meter ab, fand in Torwart Kevin Fend aber seinen Meister.

In der 17. Spielminute rettete SVK-Keeper Dennis Kracker mit einer Glanzparade gegen den über rechts durchgebrochenen Yasir Sezer. Beim 2:0 nach etwas mehr als einer halben Stunde war die SVK-Abwehr nach einem hohen Ball auf Anil Dikmen nicht ganz im Bilde, Dikmen kam im Duell mit Martin Söll zu Fall und Schiedsrichter Pantelis Gitopoulus deutete sofort auf den Elfmeterpunkt. Sonthofens Andreas Maier verwandelte, im Gegensatz zum Hinspiel, diesmal sicher ins rechte Eck, obwohl Kracker erneut mit den Fingern dran war.

Dass beiden Toren eine ähnliche Aktion vorausgegangen war, ärgerte Patrick Mölzl: »Langer Ball, wir stehen einfach nur.« Das seien Dinge, »die wir abgestellt hatten« aber offensichtlich verfielen seine Jungs immer wieder in »alte Muster«. Mölzl abschließend: »Da haben wir noch Arbeit vor uns«.

In der 41. Spielminute dann der endgültige K.o. für die Bayernligatruppe aus dem Landkreis Traunstein: Albert Eder wehrte am Boden liegend auf der Torlinie mit einem Reflex einen Schuss von Maier, der frei vor dem Tor nur noch einschieben wollte, mit der Hand ab. Eder flog mit Rot vom Platz und Sezer Yazir verwandelte den fälligen Handelfmeter in die Mitte unter die Latte zum 3:0. Damit war die Partie gelaufen – die Gelb-Schwarzen versuchten mit zehn Mann trotzdem noch, den Ehrentreffer zu erzielen.

Der Elfmeter-Pfiff für den SVK bleibt aus

In der 54. Spielminute setzte sich Manuel Omelanowsky über rechts durch und kam in ähnlicher Situation im Strafraum zu Fall, wie beim 1:0 für die Hausherren. Doch der Pfiff von Schiedsrichter Gitopoulos blieb diesmal aus.

Das 4:0 für die Hausherren machte Manuel Wiedemann, der mit einem tollen Solo von rechts vier SVK-Abwehrspieler stehen ließ und trocken einschob. In der 87. Minute tankte sich Sezer Yazir über Rechts durch, in der Mitte vollendete Anil Dikmen im Gestochere mit einem Kullerball zum 5:0.

Bezeichnend für nie aufgebende SVKler war eine Szene in der 89. Minute, als Josef Höller nach einer Flanke von Omelanowsky nur noch einköpfen hätte müssen – die Allgäuer klärten aber erneut. Sonthofens Trainer, Esad Karic, war nach dem zweiten Sieg gegen Kirch-anschöring in der Saison zufrieden. Seinem Team habe das frühe Tor »in die Hände gespielt«. mw

Mehr aus Traunstein
Mehr aus Traunstein