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SVK mit einem Bein in der nächsten Runde

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Freisings Michael Schmid (rechts) kommt zu spät: Kirchanschörings Tobias Schild erzielte mit seinem zweiten Treffer das 0:3. (Foto: Butzhammer)

Der SV Kirchanschöring steht mit einem Bein in der zweiten Runde der Relegation zum Verbleib in der Fußball-Bayernliga Süd. Am Mittwoch gewann der SVK beim SC Eintracht Freising vor 650 Zuschauern mit 4:2 (2:0). Mit diesem Vorsprung gehen die Gelb-Schwarzen ins Rückspiel, das am Samstag um 18 Uhr in Laufen ausgetragen wird.


Der Landesliga-Vizemeister aus Freising machte von Beginn an Druck: Andreas Hohlenburger knallte in Minute eins das Leder über den SVK-Kasten, Mesut Topraks Vorstoß über links landete nur Sekunden später bei SVK-Torwart Dominic Zmugg. Das Freisinger Sturm-Duo Andreas Hohlenburger und Joseph James tanzte sich durch die SVK-Abwehr, Zmugg war aber auf dem Posten (10. Minute). Yasin Gürcans (15.) Vorstoß für die Gäste wurde geblockt, James (19.) war wieder für Freising gefährlich.

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Kirchanschöring schlägt gnadenlos zu

Dann schlug Kirchanschöring gnadenlos zu: Nutznießer eines Fehlers im Mittelfeld war Mike Opara, der Tobias Schild über rechts in die Gasse schickte. Schild ließ sich die Chance nicht nehmen und jagte die Kugel zur Führung für den Bayernligisten (24.) links unten ins Netz. Freising schien geschockt, Burak Özdemir scheiterte mit einem Freistoß ins kurze Eck (32.).

Dem Aufbäumen der Domstädter folgte das 2:0 für die Gäste: Wieder war es Schild, der sich über rechts durchsetzte, zwei Gegenspieler schlecht aussehen ließ und fast von der Grundlinie an das hintere Eck des Strafraums flankte. Dort stand Florian Hofmann und schoss rechts unten ein (33.). Auf der Gegenseite rettete wieder Dominic Zmugg mit einer Flug-Parade gegen Burak Özdemir (37.). Zur Halbzeit gab es großen Beifall von den mitgereisten SVK-Anhängern.

Doch Kirchanschöring vergab in Halbzeit zwei mehrere hochkarätige Einschuss-Möglichkeiten, ehe Tobias Schild das 3:0 erzielte, als die Freisinger Abwehr das Leder nicht aus der Gefahrenzone brachte und der SVK-Stürmer mit rechts von der Strafraumgrenze einnetzte (59.). Freising schnürte den SVK nun in dessen Hälfte ein, doch Kirchanschörings Mike Opara hatte sogar das 4:0 auf dem Fuß, als er die halbe Abwehr austanzte und dann Torwart Stefan Wachenheim anschoss.

Den nächsten Treffer markierte so SVK-Kapitän Albert Eder nach einem Eckball von Florian Hofmann (70.) per Kopf. Doch Freising kam zurück: Nach einem Eckball von rechts köpfte Sebastian Thalhammer zum 1:4 ein (81.). Als viele Zuschauer wegen des einsetzenden Regens schon das Stadion verließen, gelang den Domstädtern nach einem Konter durch Andreas Hohlenburger noch das 2:4 (88.). »Wir haben ein tolles Spiel abgeliefert«, lobte Kirchanschörings Trainer Michael Kostner nach dem Schlusspfiff. Der SVK habe »verdient gewonnen, auch in der Höhe«. Seine Elf hätte auch das fünfte oder sechste Tor machen können »da waren wir fahrlässig mit den Chancen«, bemängelte Michael Kostner.

Freisings Trainer Alexander Plabst wirkte sichtlich enttäuscht nach der Niederlage. »Die haben uns nicht an die Wand gespielt«, betonte er. »Aber der SVK war in allen Bereichen die abgezocktere Truppe.« Die Tore hätte seine Mannschaft dem SVK »teilweise aufgelegt«. Man wolle sich am Samstag zumindest noch »mit Charakter verabschieden«.

SC Eintracht Freising: Wachenheim, Aiteniora (71. Manhart), Thalhammer, Toprak, Yildiz, Hohlenburger, Schmid, Mayr (58. Schmuckermeier), Schredl, Özdemir, Joseph.

SV Kirchanschöring: Zmugg, Eder, Opara, Liener (67. Streibl), Gürcan, Ban, Eimannsberger, Hofmann (73. Schmidhuber), Schild (77. Kart), Sturm, Jung.

Tore: 0:1 Schild (24.), 0:2 Hofmann (33.), 0:3 Schild (59.), 0:4 Eder (70.), 1:4 Thalhammer (81.), 2:4 Hohlenburger (88.).

Schiedsrichter: Tobias Schultes (TSV Betzigau).

Zuschauer: 650. mw

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