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SVK mit den eigenen Waffen geschlagen

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Nach drei Siegen in Serie mussten die Landesliga-Fußballer des SV Kirchanschöring gegen Falke Markt Schwaben ihre erste Punktspiel-Niederlage 2013 hinnehmen. Trotz Führung durch Sebastian Leitmeier reichte eine gute Leistung nicht gegen den gut organisierten FC Falke. Ein sehenswertes Tor von Andreas Schmalz brachte kurz nach der Halbzeit die Vorentscheidung. Am Ende hieß es 3:1 für Markt Schwaben.


Abgesehen vom Ergebnis war SVK-Trainer Günter Heberle nicht unzufrieden mit der Leistung seiner Schützlinge: »Die Mannschaft hat einwandfrei gespielt, alle haben sich maximal bemüht.« Gästetrainer Vito Moskovic seinerseits freute sich über den überraschenden »Dreier«: »Die Punkte können wir gut gebrauchen. Aufgrund der zweiten Hälfte haben wir verdient gewonnen.« Die erste Hälfte allerdings gehörte den »Anschöringern«; »Bis zum 1:1 habe ich meine Mannschaft stärker gesehen«, so Heberle.

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361 Zuschauer sahen zunächst eine ausgeglichene Partie mit Chancen auf beiden Seiten. Für den ersten Schuss auf das SVK-Tor sorgte Johannes Klein nach sechs Minuten, Dennis Kracker parierte jedoch sicher. Gleich im Gegenzug sorgte Michael Obermeier für einen fulminanten Schuss aus 25 Meter knapp neben das Tor. Auch Domenico Contento, der Bruder des frisch gebackenen Deutschen Meisters Diego, machte nach acht Minuten durch einen Drehschuss auf sich aufmerksam, Kracker hielt erneut sicher.

Die Begegnung kam nun in Fahrt. Knapp zehn Minuten waren gespielt, da sorgte Christian Heinrich für die erste Großchance des Spieles: Obermeier setzte ihn wunderbar in Szene, Heinrich suchte aus kurzer Distanz in Bedrängnis den Abschluss, zielte allerdings am Tor vorbei. Nach einem Volleyschuss von Leitmeier in der 18. Minute lag die SVK-Führung förmlich in der Luft. Für diese sorgte der SVK-Torjäger nur Augenblicke später nach Vorarbeit von Eimannsberger.

Das 1:0 für die Gastgeber hielt allerdings nur vier Minuten, dann platzierte Florian Kopp eine Ecke passgenau auf den Kopf von Benedikt Mach, der den Ausgleich erzielte. Kurz vor der Pause sorgte abermals Leitmeier für Geflatter im Strafraum der »Falken«, es blieb allerdings beim 1:1-Pausenstand.

Kurz nach dem Seitenwechsel gelang Andreas Schmalz ein kleines Kabinettstückchen. Er ließ mit einem Haken gleich zwei Gelb-Schwarze aussteigen und hob mit links den Ball geradezu schwerelos ins lange Eck. Ein tolles Tor – das mussten sich auch die Platzherren eingestehen. Und ein sehr wichtiges dazu. In der Folgezeit konnten sich die »Anschöringer« nicht mehr gegen die sehr gut organisierten Gäste durchsetzen. »Sie haben uns mit unseren eigenen Waffen geschlagen«, kommentierte Heberle.

Der SVK steckte zwar bis zum Schluss nicht auf und drängte auf den Ausgleich, lud jedoch gleichzeitig die Gäste zu Kontern ein. Ein akrobatischer Drehschuss von Leitmeier in der 77. Minute, der knapp am Torpfosten vorbeistrich, blieb die letzte große Ausgleichsmöglichkeit. Eine Minute später war es ausgerechnet Jan Bergerhoff, der zweimal geradezu fahrlässig aussichtsreiche Torchancen vergeben hatte, der eine glänzende Vorarbeit von Florian Kopp zum 3:1 verwandelte.

In der Schlussoffensive der »Anschöringer« setzte der eingewechselte Maxi Vogl noch einmal Alexander Köberich in Szene, doch der scheiterte am Torwart Kevin Pradl. Der SVK richtet nach der Niederlage nun den Blick nach vorne; dort wartet allerdings an diesem Wochenende in Garching ein harter Brocken. BS