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SVK holt einen Punkt in Heimstetten

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Kirchanschörings Yasin Gürcan erzielte den 1:1-Ausgleich in Heimstetten, am Ende holte der SVK mit einem 2:2 einen Punkt. (Foto: Butzhammer)

Die Fußballer des SV Kirchanschöring haben beim favorisierten Bayernliga-Schwergewicht SV Heimstetten mit einem 2:2-Unentschieden vor 120 Zuschauern einen Zähler geholt.


Der SV Kirchanschöring ließ zu Beginn durch Tobias Schild (2. Minute), Özgür Kart (4.) und Yunus Karayün mit einem Drehschuss (5.) gute Chancen liegen. Auf der Gegenseite köpfte mit dem ersten Angriff der Hausherren Torjäger Orhan Akkurt nach einem Pass von der linken Seite zum 1:0 für den Favoriten ein (6.).

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Doch wie in den vergangenen Spielen kam der SVK zurück: Florian Hofmann bediente mit einem weiten Ball rechts im Sechzehner Tobias Schild, der völlig uneigennützig vor Torwart Maximilian Riedmüller nach links auf Yasin Gürcan ablegte und der schob den Ball zum 1:1 über die Linie (23.).

Die Freude währte für den SVK aber nicht lange: In der 27. Minute zirkelte Freistoß-Spezialist Sebastiano Nappo das Leder aus 18 Meter rechts an der Mauer vorbei neben den rechten Pfosten zur erneuten Führung der Hausherren ins Tor.

Nach dem Seitenwechsel nahmen die Gäste allerdings das Heft in die Hand: Kirchanschörings Max Vogl grätschte den Ball knapp am Tor vorbei (54.), setzte Tobias Schild in Szene, doch auch der scheiterte (62.). Dann traf Max Vogl, der von rechts zum Schuss kam, nur den Pfosten (66.).

Kirchanschörings Torwart Lukas Hoyer verhinderte mit einer Glanzparade auf der Gegenseite einen höheren Rückstand (79.) und als sich Yunus Karayün gegen zwei Abwehrspieler durchsetzte und dennoch zu Fall kam, ließ sich der SVK-Trainer beim folgenden Strafstoß die Chance nicht entgehen, verlud Maximilian Riedmüller und schoss scharf rechts zum 2:2-Ausgleich für den SVK ein. Der hatte in der Nachspielzeit noch eine brisante Situation zu überstehen, doch mit vereinten Kräften klärte die Hintermannschaft.

»Wir müssen uns das Glück erarbeiten«, erklärte SVK-Trainer Yunus Karayün nach dem Spiel. Die Mannschaft sei konditionell auf einem »sehr, sehr hohen Level«, könne 90 Minuten marschieren. »Dadurch kommen wir immer wieder zurück. Mit etwas »mehr Glück wäre heute sogar »ein Dreier drin gewesen.« Yunus Karayün lobte zudem die mitgereisten Zuschauer für deren »lautstarke und positive Unterstützung – das war ja ein ganzer Block.«

Heimstettens Trainer Christoph Schmitt tat sich hingegen schwer mit einer Analyse. »Schwierig«, meinte er enttäuscht, »ich bin sprachlos. Das war einfach ein ganz, ganz schlechtes Spiel meiner Mannschaft.«

SV Heimstetten: Riedmüller, Wellmann, Mömkes, Duhnke (67. Date), Nappo, Akkurt, Michalz (72. Aladdinoglu), Hintermaier, Steimel, Regal (85. Schäffer), Beierkuhnlein.

SV Kirchanschöring: Hoyer, Sahin Karayün, Eder, Kart (65. Jung), Yunus Karayün, Gürcan, Vogl (70. Opara), Söll, Hofmann, Schild, Sturm (80. Toth).

Tore: 1:0 Akkurt (6.), 1:1 Gürcan (23.), 2:1 Nappo (27.), 2:2 Yunus Karayün (83./Foulelfmeter)

Gelb-Rote Karte: Heimstettens Wellmann (82./wiederholtes Foulspiel)

Zuschauer: 120

Schiedsrichter: Lothar Ostheimer (Beratzhausen)

mw

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