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SVK freut sich auf den Tabellenführer

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Gute Ballbeherrschung: Das brauchen die Kirchanschöringer Spieler – hier Daniel Köck – auch an diesem Samstag, wenn es auf eigenem Platz gegen Tabellenführer SV Pullach zur Sache geht. (Foto: Butzhammer)

»Wir können nur hoffen, dass es bei uns weiterhin so läuft wie in den letzten Spielen.« Michael Wengler, Teammanager und Pressesprecher des Fußball-Bayernligisten SV Kirchanschöring, würde sich natürlich über eine gute Punkteausbeute des Tabellen-13. in den letzten beiden Vorrundenpartien sehr freuen. Allerdings droht zumindest an diesem Samstag (Anstoß um 14 Uhr im Stadion an der Laufener Straße) eine Niederlage. Schließlich gibt kein Geringerer als der amtierende Meister und aktuelle Tabellenführer SV Pullach seine Visitenkarte beim Team von Spielertrainer Yunus Karayün ab.


Das vermeintlich leichtere Duell ist dann am Samstag, 28. Oktober, die neuerliche Heimvorstellung gegen den BCF Wolfratshausen. Doch eines ist ohnehin klar: Die SVK-Kicker wollen in beiden Spielen Vollgas geben, um weitere Schritte in Richtung Klassenerhalt zu gehen. Mit ihren aktuell 20 Zählern haben sie einen Null-Punkte-Vorsprung auf die rote Zone, dürfen sich also keinesfalls auf dem bisher Erreichten ausruhen.

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Die morgige Begegnung wird übrigens vom 32-jährigen Regionalliga-Referee Andreas Hartl (Hacklberg) geleitet, der in dieser Saison unter anderem schon vor 12 500 Fans im Stadion an der Grünwalder Straße beim Sechziger-Duell zwischen München und Rosenheim (2:0) an der Pfeife war. Auch den SVK-Spielern hat Hartl in der Spielzeit 2017/18 schon einmal genau auf die Füße geschaut, den Gelb-Schwarzen jedoch bei der 2:4-Niederlage in Hankofen-Hailing am 5. August kein Glück gebracht.

»Was die Pullacher Jahr für Jahr leisten, obwohl sie bis dato als Bayernliga-Krösus nie in die Regionalliga aufsteigen konnten, davor kann ich nur den Hut ziehen«, betont Wengler. Ihm gefällt auch der Fußball, den die Isartaler spielen. Geprägt wird dieser Fußball von der höchst professionellen Einstellung, die SVP-Trainer Frank Schmöller seinen Kickern weitergeben kann. Der mittlerweile 51-Jährige stürmte früher unter anderem für den Hamburger SV, Hertha BSC und die SpVgg Unterhaching. Auch für die deutsche U-21-Nationalmannschaft hatte er gespielt.

Auch der Führende der Bayernliga-Torschützenliste reist mit nach Kirchanschöring: Lukas Dotzler hat in 16 Begegnungen satte 16 Treffer erzielt – auf ihn werden die Hausherren ein ganz besonderes Augenmerk richten (müssen).

SVK-Spielertrainer Karayün freut sich auf den Tabellenführer, wohl wissend, dass man in so einem Spiel nichts zu verlieren hat. Es sei doch eine super Sache, »wenn man sich mit den Besten der Besten in der Liga messen kann«, sagt der ehemalige Teamkollege von Philipp Lahm. Da könnten seine Jungs zeigen, »wie stark wir sind, wie stabil wir sind, wie gut wir sind.«

Die Partie werde sicher auch zeigen, »wo unsere Schwächen sind«, meint er. »Das heißt aber noch lange nicht, dass wir das Spiel schon verloren haben.« Der SVK hat ja in der Vergangenheit schon den einen oder anderen Tabellenführer niedergekämpft, was die sicherlich zahlreichen Fans im Stadion an der Laufener Straße auch diesmal auf drei Punkte hoffen lässt. »Lassen wir uns doch überraschen, was passiert«, gibt sich Karayün gelassen.

Da seine Truppe seit 14 Tagen (4:0-Heimsieg gegen den TSV Kornburg) nicht mehr gespielt hat, dürften auch die Kraftreserven wieder etwas aufgebaut worden sein. Auch die personelle Situation dürfte im Vergleich zum einen oder anderen Spiel der laufenden Saison wieder etwas besser aussehen. Tatsache ist: Gelb-Schwarz ist heiß auf den Spitzenreiter. cs

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