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Inn/Salzach-Derby der Landesliga Südost gegen Erlbach wird heute um 18.45 Uhr angepfiffen

SVK erwartet mindestens 500 Zuschauer

Allein schon wegen der Rückkehr von Ex-Trainer Robert Berg ist das heutige Landesliga-Derby zwischen den Fußballern des SV Kirchanschöring und dem SV Erlbach (Anstoß um 18.45 Uhr im Stadion an der Laufener Straße) ein hochinteressanter Vergleich.

Er wird dem SV Kirchanschöring diesmal fehlen: Bernd Eimannsberger (Nummer 27), der sich einen Muskelfaserriss zugezogen hat. (Foto: Butzhammer)

Nun kommen aber noch zwei weitere Faktoren hinzu, die für »Öl im Feuer« sorgen: Zum einen wurde der Holzland-Club mit dem Weggang des eigentlich schon zurückgetretenen Ausnahmestürmers Bernhard Waldher zum Liga-Kollegen FC Töging konfrontiert (der nicht unbedingt für Ruhe im Verein gesorgt hatte), zum anderen haben die Erlbacher noch keinen Landesliga-Punkt gegen den SVK ergattern können. Denn: Im Vorjahr gewannen die Gelb-Schwarzen sowohl auswärts als auch zu Hause mit 2:1, und frühere Duelle dieser Kontrahenten gab es auf Verbandsebene noch nicht.

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SVK-Torhüter Dennis Kracker, der wie Pressesprecher Sepp Thanbichler »mindestens 500 bis 600 Besucher« erwartet (»Es dürfen gerne auch mehr werden«), erinnert sich an die Derbys aus der vergangenen Saison: »Das waren zwei sehr gute Spiele, in denen es immer hübsch rauf und runter gegangen ist. Wir waren zweimal diejenige Mannschaft, die das nötige Glück auf ihrer Seite hatte.«

Dieses Glück wollen die »Anschöringer« auch heute wieder gegen den punktgleichen Tabellennachbarn (beide Kontrahenten weisen vier Zähler aus drei Spielen auf) erzwingen, müssen das aber ohne Leistungsträger Bernd Eimannsberger versuchen, der wegen eines Muskelfaserrisses wohl etwa drei Wochen ausfallen wird.

Ansonsten ist der Kader der Patrick-Mölzl-Truppe aber komplett, sodass das Trainerteam wieder die eine oder andere Option haben dürfte, um im Falle des Falles von der Bank nachlegen zu können. »Die Leistung muss auf alle Fälle passen, wenn wir Erlbach besiegen wollen«, so Torwart Kracker, »wir wollen ein gutes Spiel zeigen und natürlich wenn möglich die drei Punkte holen.«

Mit der Bilanz von nur einem Zähler aus den letzten beiden Spielen sind die Verantwortlichen des SV Erlbach gar nicht zufrieden. Das Vorhaben, heute die Wende herbeizuführen, ist schwierig. »Dass es nicht leicht ist, dort was zu holen, ist bekannt. Das haben schon viele Vereine feststellen müssen«, so Berg, der die Verhältnisse beim SVK bestens kennt. Man darf also gespannt sein. ob es den Kickern aus dem Holzland diesmal gelingt, zumindest einen Zähler mitzunehmen. Um am sechstplatzerten SVK vorbeizuziehen, reicht das aber nicht ... cs