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SVK erkämpft im Hexenkessel einen Punkt

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Ihm gelang der Ausgleich in Schwabmünchen: Manuel Jung (rechts). (Foto: Butzhammer)

Vor rund 200 Zuschauern holte der SV Kirchanschöring am Sonntag in der Fußball-Bayernliga Süd beim TSV Schwabmünchen im Hexenkessel der Domus-Regiobau-Arena beim 1:1 (1:1) verdient einen Punkt.


Schwabmünchens Trainer, Stefan Tutschka, sagte, seine Elf habe sehr gut begonnen und vorne auch das Tor gemacht. Dann habe seine Mannschaft »komischerweise aufgehört »Fußball zu spielen.« Der TSV habe das Spielfeld immer mehr dem SVK überlassen. »Da fehlte es an Laufbereitschaft«, bemängelte er, daher sei der SVK-Ausgleich abzusehen gewesen.

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SVK-Trainer Patrick Mölzl sprach nach dem Spiel davon, »dass uns nichts überrascht hat.« Seine Mannschaft habe die erste Viertelstunde komplett verschlafen und da auch das Gegentor kassiert. »Aber danach hat die Mannschaft ein super Spiel gemacht. Wir haben verdient den Ausgleich erzielt und hätten sogar auch in Führung gehen müssen«, bilanzierte er.

In der zweiten Halbzeit hat der Gegner kräftig gedrückt, die wollten ihr Heimspiel gewinnen. Aber meine Jungs haben mit Kampf und Leidenschaft dagegengehalten und sich so den Punkt redlich verdient«, lobte er.

Ganze fünf Minuten waren gespielt, da wurde der quirlige TSV-Stürmer Gabriel Merane links im Sechzehner etwas abseitsverdächtig freigespielt und ließ das Leder rechts ins lange Eck trudeln. Zunächst herrschte Verwirrung, da der Linienrichter die Fahne gehoben hatte. Doch Schiedsrichter Benedikt Öllinger blieb bei seiner Entscheidung: 1:0.

Nach rund 15 Minuten nahmen die Gelb-Schwarzen das Heft in die Hand. Die Folge waren Chancen durch Tobias Schild (20.) und Yunus Karayün, der sich athletisch durchsetzte, dann aber an Torwart Dragan Ignjatovic scheiterte. Nach etwas mehr als einer halben Stunde der verdiente SVK-Ausgleich: Zunächst parierte Ignjatovic einen Schuss von Max Sturm, im Nachsetzen war Manuel Jung zur Stelle und drosch den Ball zum 1:1 ins Netz. Karayün hatte sogar die Möglichkeit, den SVK in Führung zu schießen, verfehlte aber das Ziel.

In der zweiten Halbzeit war Schwabmünchen am Drücker. In der 48. Minute foulte Albert Eder seinen Gegenspieler im Sechzehner, den fälligen Strafstoß parierte Lukas Hoyer, der ins linke Eck abtauchte. Schwabmünchen mühte sich weiterhin, die großen Konterchancen hatte aber die Mölzl-Elf. So schoss erneut Karayün knapp rechts vorbei (64.). Am Ende entführte der SVK in einem hektischen Spiel erstmals einen Punkt aus Schwabmünchen.

Zum letzten Heimspiel in diesem Jahr am kommenden Samstag um 14 Uhr gegen den FC Ismaning haben übrigens alle Damen »freien Eintritt«, wie SVK-Abteilungsleiter Manfred Abfalter bereits vor der Partie in Schwabmünchen mitteilte.

TSV Schwabmünchen: Ignjatovic, Kusterer, Maiolo, Merane, Renner (59. Raffler), Guggumos, Wehringer, Kling, Uhde, Rudolph, Gollnhofer.

SV Kirchanschöring: Hoyer, Janietz, Eder, Karayün, Vogl (87. Willinger), Söll, Eimannsberger, Hofmann (46. Omelanowsky), Schild, Sturm, Jung.

Schiedsrichter: Benedikt Öllinger (SV Riedlhütte).

Zuschauer: 200.

Tore: 1:0 Merane (5.), 1:1 Jung (34.).

Besonderes Ereignis: Hoyer hält Foulelfmeter von Felix Kling (50.). mw

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