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SVK belohnt sich in Landsberg nicht

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Der Kirchanschöringer Spieler Yunus Karayün hatte ebenfalls gute Torchancen, doch auch er brachte den Ball nicht im Tor des TSV Landsberg unter. (Foto: Butzhammer)

In der Fußball-Bayernliga Süd ist der SV Kirchanschöring nach der Niederlage im Kellerduell beim TSV Landsberg am Lech in der Tabelle auf den ersten Relegationsplatz zurückgefallen. Vor 430 Zuschauern verlor die Elf von Patrick Mölzl mit 1:0.


Bei Landsbergs Trainer Roland Krötz war die Erleichterung nach dem Sieg »natürlich groß«. Seine Jungs wären in vielen Spielen nahe dran gewesen, »das war heute ein Arbeitssieg gegen eine sehr kompakte Mannschaft«, betonte Krötz. Der SVK sei unheimlich stark in den Zweikämpfen gewesen, während seine Elf gut gestanden wäre. »Wir gehen mit der ersten Chance in Führung«, dass man das nach Hause geschaukelt hätte, darüber »sind wir sehr froh«.

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SVK-Coach Patrick Mölzl sieht seine Mannschaft hingegen in einer »Negativ-Phase«. Da könne man nicht erwarten, »dass wir brillieren«. Die Spieler hätten gegen den Ball gut gespielt und gute Aktionen gehabt. Vor dem 1:0 hätte der Gegner eine klare Rote Karte bekommen müssen, betont er. »Nach der Führung der Landsberger kriegen wir dann einen klaren Elfmeter nicht«, ärgerte sich Mölzl. »So machen wir einen Bock kurz vor der Pause und spielen dann die zweite Halbzeit auf ein Tor.« Es hätte heute nicht sein sollen. »Im Moment fehlt natürlich auch das nötige Glück«, sagte Mölzl.

Es dauerte bis zur 11. Minute, bis die Zuschauer die erste Möglichkeit überhaupt sahen. Andreas Fülla zielte mit seinem Schuss weit über das SVK-Gehäuse von Christian Schlosser. Im Gegenzug wollte Manuel Jung Manuel Omelanowsky und Tobias Schild in Szene setzen, beide verpassten jedoch den Steilpass. Nach 25 Minuten musste TSV-Torwart Thomas Heiland erstmals nach einer Flanke von Tobias Schild in höchster Not klären.

Sebastian Bonfert erzielt das Tor des Tages

In der 33. Minute gab's dann die wohl größte Torchance des Spiels bisher: Verwirrung im SVK-Strafraum, Martin Hennebach zielte allerdings über den Kasten. Nach 35 Minuten hatten die Hausherren Glück, dass Schiedsrichter Andreas Hummel nach dem Foul an Manuel Jung   Sebastian Nichelmann nur den gelben Karton zeigte. Das 1:0 für die Heimelf fiel nach einem Angriff über die rechte Seite: Daniel Jais drang rechts in den Strafraum des SVK ein, gab von der Grundlinie scharf zur Mitte, Fülla verlängerte das Leder mit der Sohle in die Mitte vors Tor und dort hämmerte Sebastian Bonfert den Ball unhaltbar unter die Querlatte.

Aufregung gab's dann noch einmal kurz vor der Halbzeit: Tobias Schild schickte Omelanowsky in den Sechzehner, der legte das Leder am Gegenspieler vorbei und kam durch das ausgestreckte Bein des Verteidigers zu Fall. Ein klarer Elfmeter, dachten alle, doch der Schiedsrichter beendete mit dem Pausenpfiff die Partie.

In Halbzeit zwei war der SVK am Drücker und zelebrierte Einbahnstraßen-Fußball. Doch Schild (52.), Yunus Karayün (53.), Josef Höller (79.) und wieder Karayün (90.) konnten die Wende nicht erzwingen. Es blieb beim Sieg für Landsberg.

TSV Landsberg: Heiland, Bonfert, Gilg, Fülla (90. Greif), Siegwart, Birkner (64. Wolf-Weisbrod), Nichelmann, Storhas (70. Detmar), Meichelböck, Göttle, Jais.

SV Kirchanschöring: Schlosser, Eder, Jell (39. Hofmann), Karayün, Omelanowsky, Gürcan, Vogl (58. Höller), Söll (80. Eimannsberger), Schild, Sturm, Manuel Jung.

Schiedsrichter: Hummel (TSV Betzigau).

Zuschauer: 430.

Tor: 1:0 Bonfert (43.). mw