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SVK bei 1860 »überhaupt nicht unter Zugzwang«

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Zuletzt musste er sich angeschlagen selbst auswechseln, doch für die Partie in Rosenheim ist er wieder fit: Kirchanschörings Spielertrainer patrick Mölzl. (Foto: Butzhammer)

Gibt’s im zweiten Anlauf den ersten Bayernliga-Punkt für den SV Kirchanschöring? Diese Frage wird am heutigen Mittwoch um 18.30 Uhr im Inn/Salzach-Schlager beim TSV 1860 Rosenheim beantwortet. SVK-Fußballchef Rudi Gaugler sieht die Gelb-Schwarzen beim früheren Regionalligisten »überhaupt nicht unter Zugzwang, denn wir müssen uns erst in dieser Liga akklimatisieren.«


Wie diverse andere Experten des Vereins, so sei auch Gaugler überzeugt, »dass wir von der Leistungsstärke, die wir allgemein haben, in dieser Liga mitspielen können.« Dies sei auch völlig unabhängig vom Gegner: »Egal wer kommt, ob das 1860 Rosenheim ist oder sonst wer: Die Gegner sind alle stark, da gibt es keine schwachen Mannschaften mehr.«

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Die Truppe von Spielertrainer Patrick Mölzl kann diesmal wieder auf die Offensivfähigkeiten von Manuel Jung setzen, der beim 1:2 zum Auftakt gegen den 1. FC Sonthofen wegen Urlaubs gefehlt hatte. Durchaus denkbar, dass Jung im Rosenheimer Jahnstadion gleich von Beginn an ran darf, zumal der SVK zum Start über weite Strecken die nötige Durchschlagskraft vermissen ließ.

Auch in puncto Zweikampfstärke gab es auf »Anschöringer« Seite Defizite, die heute auf ein Minimum reduziert werden sollten. »Wir müssen auf alle Fälle cleverer werden, denn mit den Sechzigern wartet ein Gegner, der die Liga kennt und zuletzt eine tolle Moral gezeigt hat«, so SVK-Pressesprecher Sepp Thanbichler. In der Tat: Die Rothemden machten beim 3:3-Remis zum Auftakt bei der SpVgg Hankofen-Hailing einen 1:3-Rückstand wett – eine starke Leistung bei dieser Gluthitze. Das spricht auf alle Fälle dafür, dass die Rosenheimer konditionell voll auf der Höhe sind.

Mölzl selbst, der sich gegen Sonthofen zur Pause rausnahm, ist wieder fit. Dagegen steht hinter dem Einsatz von Albert Eder ein Fragezeichen. Der Kapitän erlitt am vergangenen Samstag einen Nasenbeinbruch, möchte aber laut Thanbichler die Zähne zusammenbeißen und gegen die Crew von Patrik Peltram unbedingt mit von der Partie sein. Sollte er doch passen müssen, »gibt es für die Position vom Albert mehrere Kandidaten, die für einen Einsatz in Frage kommen«, meint der Pressesprecher.

Michael Wengler vom SVK-Online-Team hofft, dass zahlreiche Fans das Team an die Mangfall begleiten: »Es wäre schon schön, wenn viele Anhänger unsere Jungs in Rosenheim unterstützen. Letztes Jahr, beim Inn/Salzach-Derby in Töging, waren fast 200 Fans dabei. Diesmal treffen wir auf eine der größten Traditionsmannschaften im heimischen Inn/Salzach-Kreis – da wäre es mindestens genauso wichtig, dass unsere Gelb-Schwarzen lautstark vom zwölften Mann angefeuert werden.« cs