weather-image
15°

SV Wacker Burghausen will nachlegen

0.0
0.0
Bildtext einblenden
Voller Einsatz – wie hier von Wackers Moritz Moser (links) im Spiel gegen Alemannia Aachen – ist auch am heutigen Dienstag wieder gefragt, wenn der SV Wacker Burghausen auf die Offenbacher Kickers trifft. (Foto: Butzhammer)

Teil zwei des Heimspiel-Dreierpacks steht am heutigen Dienstag (19 Uhr) für die Drittliga-Fußballer des SV Wacker Burghausen auf dem Plan: Zu Gast in der Wacker-Arena sind die Kickers aus Offenbach, gegen die das Georgi-Donkov-Ensemble noch etwas gutzumachen hat.


Im Hinspiel setzte es nämlich im Sparda-Bank-Hessen-Stadion eine 0:1-Niederlage durch ein Elfmetertor von Thomas Rathgeber (71. Minute). Klar, dass die Salzachstädter heiß sind auf eine Revanche – trotz der aktuell sehr kühlen Witterung!

Anzeige

Auf jeder Seite steht eine aktuelle Personalie im Mittelpunkt des Interesses: Bei Wacker klagt man über den Ausfall von Regisseur Youssef Mokhtari, der in dieser Saison nicht mehr auflaufen kann. »Moki«, der am vergangenen Samstag wegen seiner Rotsperre aus dem Heidenheim-Match fehlte und auch gegen den OFC und am kommenden Samstag (14 Uhr) gegen RW Erfurt zum Zuschauen verurteilt ist, musste sich am Freitag einer Blinddarm-Operation unterziehen.

Die OP sei komplikationslos verlaufen, so SVW-Pressesprecher Martin Lex. »'Moki' hat den Eingriff gut überstanden und ist auf dem Weg der Besserung. Doch Fußball wird er in den nächsten acht Wochen voraussichtlich nicht spielen dürfen«, erklärt Lex.

Auf Offenbacher Seite sorgte die Präsentation des 46-jährigen Manfred Bender als neuer Geschäftsführer Sport für Gesprächsstoff. Der ehemalige Bundesliga-Star des FC Bayern München, TSV 1860 München und Karlsruher SC, der früher auch bei der SpVgg Unterhaching erfolgreich auf Torejagd ging, freue sich auf seine neue Aufgabe – »und über das Vertrauen des OFC, dieses Mammutprogramm in meine Arme zu legen.« Der früher auch als Trainer des österreichischen Bundesligisten SCR Altach tätige Bender wolle »meine Erfahrung und meine Kontakte nutzen, um den Verein wieder in die richtige Richtung zu bringen«, sagte er. Sein Vertrag läuft übrigens bis zum 30. Juni 2014.

Die Offenbacher waren zwar am vergangenen Wochenende in der III. Liga nicht im Einsatz (das Duell Wacker gegen Aachen war bekanntlich eine Nachholpartie), doch untätig war die Crew von OFC-Trainer Ricco Schmitt dennoch nicht. Mit einem 1:0-Sieg beim Verbandsligisten FV Biebrich 02 schaffte man den Einzug ins Hessenpokal-Halbfinale. In der Liga gewannen die Kickers zuletzt am 16. März mit 2:0 bei den Stuttgarter Kickers.

Auch ohne Mokhtari (neben ihm fehlt auch Ahmet Kulabas wegen einer Leistenzerrung) wollen die Wackerianer heute einen weiteren Dreier feiern – es wäre dann schon der neunte vor eigenem Publikum.

Die bisherige Bilanz in der Wacker-Arena (8-3-3) kann sich durchaus sehen lassen. Aktuell belegen die Mannen von Trainer Georgi Donkov Platz sieben in der Heim-Tabelle. Und der OFC hat nur drei seiner 13 Auswärtsspiele gewonnen, sodass die Rollenverteilung für heute Abend völlig klar ist. cs