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SV Seeon/Seebruck will Verfolger abschütteln

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Er glänzte zuletzt als Vorbereiter: Dajan Pajic vom ASV Grassau, der mit seiner Mannschaft nun auf den ASV Kiefersfelden trifft. (Foto: Wirth)

Prächtig in Schwung sind derzeit in der Fußball-Kreisklasse Gruppe I die beiden heimischen Vertreter SV Seeon/Seebruck (1./35 Punkte) und ASV Grassau (2./30).


Das Spitzenduo ist jeweils am Ostermontag auf den eigenen Plätzen gefordert – und abermals könnte eine der zwei beteiligten Mannschaften einen Verfolger im Aufstiegskampf »einbremsen«. Zuletzt war dies den Grassauern gelungen, die beim SV Türkspor Rosenheim (4./26) drei Zähler geholt hatten. Diesmal könnte der SV Seeon/Seebruck im Heimspiel am Ostermontag (16 Uhr) einen direkten Konkurrenten distanzieren, denn zu Gast beim SVS ist der SV Riedering (3./29).

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Die Hausherren, die mit vier Zählern aus zwei Partien sehr gut aus der Winterpause gekommen sind, möchten nun einen Heimsieg nachlegen. Trainer Ralf Rößler kann voraussichtlich auf den gleichen Kader wie in den beiden Spielen zuvor bauen, »und natürlich hoffen wir auf eine gute Zuschauerkulisse«, sind sich Trainer Rößler und auch Pressewart Thomas Donhauser einig.

Auf eine gute Kulisse hofft auch Verfolger ASV Grassau, der schon im letzten Heimspiel über 300 Zuschauer hatte und an diesem Montag um 15 Uhr im heimischen Sportpark den ASV Kiefersfelden zu Gast hat. Zwar wissen die heimischen Viktor-Gruber-Schützlinge um ihre Chance, sich möglicherweise von Rang 3 etwas absetzen zu können, doch sie wissen auch um die Schwere ihrer eigenen Aufgabe. Zuletzt unterlag Kiefersfelden nämlich Spitzenreiter SVS erst nach umkämpfter Partie mit 1:3.

Witterungsbedingt wird man wohl wieder auf Platz 3 auflaufen müssen, aber mit ihrem erfolgreichen Auftritt vor einer Woche im »Rosenheimer Käfig« haben die Spieler um Mannschaftskapitän Thomas Sollacher gezeigt, dass sie auf jedem Platz mit ihren Gegnern mithalten können. Und dieser Erfolg beim Verfolgerduell in Rosenheim gab auch Selbstbewusstsein. «Wenn wir es schaffen, konzentriert unser Spiel durchzubringen, dann haben wir natürlich eine echte Chance«, betont Trainer Gruber.

Der Trainer wird voraussichtlich versuchen, mit fast der gleichen Mannschaft zu beginnen, die in der Vorwoche erfolgreich war. Allerdings muss er längere Zeit auf den schwer verletzten Daniel Clews verzichten, aber dafür konnte der ASV Grassau den erfahrenen Johannes Bauer reaktivieren, der mit seiner Routine der Mannschaft gut tut. Aus beruflichen Gründen werden weiterhin Markus Kreuz und Thomas Färbinger fehlen, dafür sollte Benedikt Barthel wieder fit sein und auch Tobias Wiendl wäre wieder einsatzbereit.

In der Offensive setzen die Grassauer wieder auf das Sturmduo mit dem zuletzt treffsicheren Helmut Hain sowie Torjäger Dajan Pajic (15 Saisontreffer), der in Rosenheim vor allem als Vorbereiter glänzte. Doch auch der ASV Kiefersfelden – immerhin die viertbeste Auswärtsmannschaft (hinter Grassau, Seeon/Seebruck und Bernau) – hat einen starken Torjäger, nämlich Alexander Frik (9 Tore) in seinen Reihen. Auch auf ihn wird die heimische Defensive gut aufpassen müssen – doch steht sie so stabil wie zuletzt in Rosenheim, dürfte Frik nicht viele Gelegenheiten bekommen, sich auszuzeichnen. Dann wäre wieder ein Sieg wie im Hinspiel (3:0) möglich.

Im Erfolgsfalle können die Grassauer darauf hoffen, dass weitere Konkurrenten um die Aufstiegsplätze »patzen«: Der SV Türkspor (4./26) ist am Ostermontag (15.30 Uhr) bei seinem Lokalrivalen ESV Rosenheim (9./16) gefordert, der zuletzt starke TSV Bernau (5./25) hat am Montag um 14 Uhr den Lokalrivalen TuS Prien (6./22) zu Gast. who