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SV Seeon/Seebruck verpasst Relegation

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Trotz ordentlicher Leistung konnte sich der SV Seeon im Duell um den zweiten Platz gegen den SV Ramerberg nicht durchsetzen. In dieser Szene wird Seeons Dominik Staller (rechts) vom Ramerberger Christian Struß angegriffen. (Foto: Weitz)

Der SV Seeon/Seebruck blieb auch im letzten Heimspiel der laufenden Saison in der Fußball-Kreisklasse Gruppe II seiner Heimschwäche treu. Nur fünf der zwölf Heimspiele konnten die Chiemseer für sich entscheiden, das war zu wenig, um im Saisonfinale noch mit dem SV Ramerberg gleichzuziehen. Die Gäste sicherten sich mit dem 3:0-Erfolg den zweiten Platz. Seeon/Seebruck verpasste es, ein echtes Finale in der Tabellenbereinigung zu erzwingen. Nicht zu bremsen war Gästestürmer Johannes Graf, der gleich dreimal traf.


Vor gut 200 Fans bei widrigen Bedingungen mit Sturm und Dauerregen waren die Vorzeichen klar: Die Elf von Co-Trainer Erik Hastenteufel – er vertrat urlaubsbedingt Cheftrainer Ralf Rößler – musste gewinnen, um den Drei-Punkte-Vorsprung der Ramerberger zu egalisieren. Und die Heimelf spielte in den ersten 20 Minuten gefällig nach vorne. SVR-Trainer Hans-Peter »Jesse« Kleiner: »Meine Mannschaft war am Anfang zu nervös.«

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Aber der SVS konnte aus dieser guten Anfangsphase kein Kapital schlagen. Daniel Axthammer wurde nach einer Linksflanke abgeblockt (7.) und Mario Huber fand mit einem Querpass im Strafraum keinen Abnehmer (10.). Dann befreiten sich die Gäste und hatten mit einem 20-Meter-Freistoß von Christian Struß die erste Großchance. Christoph Weidinger lenkte den Ball mit einer Glanztat zur Ecke (14.). Diese nahm Johannes Graf per Kopf, aber Weidinger war wieder zur Stelle.

Nach einer guten halben Stunde hätte die beste Aktion der Seeoner fast die Führung gebracht. Dominik Staller bediente Hannes Georg am rechten Flügel, dessen Flanke nahm Daniel Axthammer akrobatisch per Seitfallzieher, Matti Artemiak konnte den Ball mit einer Klassereaktion entschärfen. Sieben Minuten vor der Pause gingen die Gäste in Führung. Christian Struß zog drei Abwehrspieler auf sich und passte in den Strafraum auf Johannes Graf. Dieser schob den Ball Weidinger durch die Beine und der Abwehrversuch von Simon Heitauer brachte keinen Erfolg - 0:1 (38). Vor der Pause versuchten es Mario Huber und Daniel Axthammer aus der Distanz, verfehlten jedoch jeweils das Ziel.

Nach dem Wiederbeginn bot sich das gleiche Bild. Ramerberg spielte aus einer geordneten Defensive heraus und der Heimmannschaft fehlte die nötige Durchschlagskraft. Und abgeklärter war der Aufsteiger dann auch noch. Die erste Chance im zweiten Durchgang brachte die Vorentscheidung. Bastian Möll spielte im Strafraum den sträflich ungedeckten Johannes Graf frei, der den Ball mühelos an Weidinger vorbeischieben konnte - 0:2 (59.).

Nun spielte der Tabellenzweite das Match nach Hause, Peter Maiers Freistoß touchierte die Latte (80.). Zwei Minuten später erhöhte abermals Graf auf 3:0, der einen Lupfer mit Windunterstützung im Tor unterbrachte. SVS-Trainer Erik Hastenteufel: »Wir haben nicht schlecht gespielt, aber die nötige Durchschlagskraft hat heute gefehlt.« Damit ist für den SVS die insgesamt erfolgreiche Spielzeit beendet. Ramerberg muss in der Relegation gegen den SV Pang ran. td