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SV Seeon/Seebruck an der Tabellenspitze

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Michi Gernhäuser brachte den SV Seeon/Seebruck mit seinem Treffer auf die Siegerstraße. (Foto: Weitz)

Der SV Seeon/Seebruck hat es endlich geschafft. Im dritten Anlauf ist der Rößler-Elf der Sprung an die Spitze der Fußball-Kreisklasse Gruppe II gelungen. Mit einem knappen 2:1-Heimsieg gegen den ehemaligen Spitzenreiter TSV Emmering wurde eine erfolgreiche Woche mit zwei Siegen abgeschlossen.


»Nun sind wir wieder auf Kurs und ich bin sehr zufrieden, auch wenn das Spiel einige Nerven gekostet hat. Wir hätten den Sack schon eher zumachen müssen«, bilanzierte sich SVS-Trauner Ralf Rößler. Er musste seine Elf vor dem Spiel umbauen. Die beiden verletzten Mario Huber und Sebastian Axthammer wurden durch Michael Mayer und Andi Kinzner ersetzt.

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Die Gastgeber waren gegenüber den letzten Heimauftritten nicht wiederzuerkennen. Das brachte Gästetrainer Josef Riedl gehörig auf die Palme: »Wir müssen endlich einen Zweikampf gewinnen«, forderte er. In der Tat hätte das Spiel schon in den ersten 30 Minuten entschieden werden können. Michi Gernhäuser hatte zwei Warnschüsse parat (6./8.) ehe er in der 18. Minute den Führungstreffer erzielte. Er hämmerte einen Abpraller nach einer Daniel-Axthammer-Flanke unter den Querbalken. Die verdiente Führung hätten nacheinander Sebastian Wildmann (ein Verteidiger klärte auf der Linie/21.), Axthammer (22./Drehschuss über das Tor) und Gernhäuser (Schrägschuss knapp am linken Pfosten vorbei/28.), ausbauen können.

Als Tommi Mitterer nach einer halben Stunde alleine vor Schlussmann Christian Joworski den Ball am Tor vorbeischob, sein Pulver verschossen. Folgerichtig kamen die Gäste mit dem ersten Torschuss zum Ausgleich. Thomas Köck zog aus 22 Meter ab, Christoph Weidinger ließ den Ball nach vorne abklatschen und Martin Thurnhuber versenkte den Nachschuss zum 1:1 (38.). Mit dem Pausenpfiff machte der SVS-Schlussmann seinen Fehler wieder gut und lenkte einen Freistoß von Franz Tuscher über die Latte.

Nach dem Wechsel war Emmering gleich präsent und Torjäger Christoph Kirchlechner machte mit einem Drehschuss knapp über den Querbalken auf sich aufmerksam. Aber nach einer kurzen Findungsphase spielte die Heimelf wieder gefährlich nach vorne. Wildmann bediente in der Mitte Gernhäuser, der wurde von einem Verteidiger einschussbereit ins Tor geschubst, aber der Elfmeterpfiff blieb aus (54.).

Nach einer Stunde fiel das erlösende 2:1 für die Platzherren. Axthammer bediente Tommi Mitterer, der nahm Fahrt auf und umspielte die Deckung samt Torhüter Joworski und schob den Ball ins leere Tor. Beide Mannschaften spielten nun offensiv weiter und die Gäste versuchten den Ausgleich zu erzielen, aber die Hintermannschaft der Seeoner stand diesmal bombensicher.

Fünf Minuten vor dem Ende sah SVS-Akteur Andi Kinzner die Ampelkarte wegen Handspiels an der Mittellinie. Der eingewechselte Marco Erber (88./Joworski lenkte zur Ecke) und Dominik Staller, dessen furioses Solo am Gästeschlussmann endete, hatten die endgültige Entscheidung auf dem Fuß.

Am Ende rettete Weidinger den Sieg. Er stoppte in der Nachspielzeit durch mutiges Herauslaufen den einschussbereiten Kirchlechner und klärte an der Strafraumgrenze. td