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SV Leobendorf vor hoher Auswärtshürde

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Der Leobendorfer Anton Steinmassl (rechts, hier im Duell mit dem Kirchanschöringer Stefan Haunerdinger) möchte mit seinem Team die Tabellenspitze verteidigen. (Foto: Wukits)

Mit sieben Punkten Vorsprung und einem Spiel mehr geht der Tabellenführer der Fußball-A-Klasse VII, der SV Leobendorf, in die letzten vier Partien. An Pfingsten steht der Elf von Moritz Bauregger jetzt eine hohe Hürde bevor. Zum Auftakt des dreigeteilten Spieltages von Samstag bis Dienstag muss der SVL heute um 14 Uhr bei der SG Schönau II ran, es wird wahrlich kein Honigschlecken. Einen Punktverlust könnte der ESV Freilassing gegen Tabellenschlusslicht ASV Piding nutzen, um näher an Platz eins heranzurücken. Ein Heimspiel hat der SV Neukirchen gegen den SV Kirchanschöring III und der TSV Petting muss an die Landesgrenze zum FC Hammerau II.


Möglicherweise findet das Topspiel der viertletzten Runde dieser Klasse auf dem Kunstrasen im Schönauer Alpenstadion am Königssee statt. Der Tabellendritte SG Schönau (40 Punkte) möchte die Tabellenspitze wieder spannend machen. »Wir stehen sehr gut da«, sagt Trainer Tom Meißner, der die Mannschaft 21 Spiele lang betreute und nun zur Ersten wechseln musste. Interimscoach ist bis Saisonende Andi Fernsebner. Der hofft nach seinem Auftaktdebüt in Piding (1:1) auf die ersten Punkte auf heimischer Anlage.

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»Wir schauen von Spiel zu Spiel«

In die Karten hat die jüngste Niederlage des Verfolgers ESV Freilassing II dem SV Leobendorf gespielt. Zuletzt hat die Mannschaft von Trainer Moritz Bauregger im August 2015 am zweiten Spieltag verloren, sollte der SVL bis Ende der Saison weiter ungeschlagen bleiben, steht dem Aufstieg in die Kreisklasse nichts mehr im Wege. Zudem ja kommende Woche das Duell auf heimischer Anlage am Abtsee gegen die »Eisenbahner« folgt. »Wir schauen von Spiel zu Spiel«, betonte Bauregger vor Wochen, das hat bis dato sehr gut geklappt. Der SVL steht zurecht an der Spitze.

Weiter geht es um 15.30 Uhr beim SV Neukirchen (7. Platz/27), der in der Vorwoche wieder einen Rückschlag bei der 2:3-Niederlage beim SV Saaldorf II hinnehmen musste. Heutiger Gegner ist der Tabellennachbar SV Kirchanschöring III (27), der zur gleichen Zeit für Furore sorgte. Das »Schwarze-Erde-Team« holte sich mit einem 1:0-Sieg gegen den ESV Freilassing II Punkte gegen den Abstieg, zudem war es aber eine satte Überraschung. Punkte brauchen beide, darum steht eine heiße Partie vor der Tür.

Das dritte Samstagsspiel ist das Reserveduell des TSV Teisendorf (10./25) gegen den SV Saaldorf (8./27.). Die »Rothosen« zogen beim Abstiegskandidaten Bischofswiesen zuletzt mit 0:3 den Kürzeren, das dürfte so auch nicht geplant gewesen sein. Nun soll wieder ein Heimsieg her. Saaldorf machte durch den Erfolg gegen Neukirchen wieder Boden gut und könnte sich gegen die direkte Konkurrenz absetzen.

Zweiter Spieltag des Wochenendes ist der Pfingstmontag, auch hier folgen drei Spiele, die allesamt am Abend um 18 Uhr ausgetragen werden. Der ESV Freilassing II (46) ist dabei haushoher Favorit gegen den Laternenträger ASV Piding (17), der aber immer noch rechnerisch die Klasse halten kann. Aber zu Hause hat der ESV in zehn Partien nur einmal gepatzt, dass soll nun gegen den Außenseiter nicht passieren. Piding kämpft uns Überleben und zeigt immer wieder seine Stärke. Gegen Leobendorf gab es auswärts ein knappes 2:3 und der SG Schönau trotzte der ASV einen Punkt ab.

In der »Gmoa-Arena« kämpft der WSC Bayerisch Gmain (33) um Platz drei, Gegner ist der abstiegsbedrohte FC Bischofswiesen II (13./20). Und die Huber-Elf sorgt nach wie vor für Furore. Die zweitbeste Rückrundenmannschaft mit 19 Punkten – nur Leobendorf hat zwei Zähler mehr aufzuweisen – ist eine von drei ungeschlagenen Teams im Jahr 2016. »Das soll auch so bleiben«, hofft Trainer Florian Huber, der zuletzt in Weildorf mit dem Punktgewinn leben konnte.

Der FCB hat kurz vor Torschluss mit dem wichtigen Sieg gegen Neukirchen die Relegationsplätze wieder ins Visier genommen, ob in Bayerisch Gmain was Zählbares dazu kommt, scheint aber fraglich. Zudem spielen die Vorkommnisse der Hinrunde mit Platzverweisen und hitzigen Diskussionen eine Rolle, bleibt zu hoffen, dass dieses Mal das Spiel den »Fairplay-Charakter« behält. Für Ruhe sorgen wird zudem der Schiedsrichter der Partie, Franz »Johnny« Schwaighofer (ESV Freilassing), der raue Luft aus seiner Zeit in der österreichischen Bundesliga gewöhnt ist.

Der FC Hammerau II (11./24) steht nun auf dem Relegationsplatz zur B-Klasse, im Heimspiel gegen den TSV Petting sind nun wieder Heimpunkte nötig, damit die Chance auf den Klassenerhalt gewahrt bleibt. Der TSV Petting (5./33) hat weiter die Chance auf Platz vier, kam aber zuletzt über eine Punktteilung gegen Bad Reichenhall II nicht hinaus.

Den Abschluss des Spieltages bildet ein Dienstagsspiel: Die eben zitierten Kurstädter (12./21), haben die schwere Aufgabe in der Nonner Au gegen die DJK Weildorf (4./35), und starten als klarer Außenseiter in die Partie. Weildorfs Siegeszug ging auch am vergangenen Mittwoch weiter, gegen den SV Saaldorf gab es einen 1:0-Erfolg, Thomas Ochsenmayers Tor brachte drei Punkte, die nächsten sollen nun in Bad Reichenhall folgen. td