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SV Kirchanschöring siegt souverän

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Einen letztendlich »hochverdienten und souveränen« 2:0-Erfolg hat der SV Kirchanschöring in der Fußball-Landesliga Südost beim VfB Hallbergmoos eingefahren. So lauteten die Worte des SVK-Torhüters Dennis Kracker, der zum zweiten Mal ohne Gegentreffer blieb.


Wie schon gegen Pfarrkirchen hatte es die »Anschöringer« Crew auswärts mit einem der Kellerkinder zu tun – der VfB ist nach dieser Partie Vorletzter –, im Gegensatz zur vergangenen Woche hatten die Kicker von der Ache das Geschehen in Hallbergmoos aber gut im Griff. »Wir sind kompakt und gut gestanden, das war die Basis für den Sieg, denn vorne machen wir normalerweise immer ein, zwei Dinger«, so Kracker.

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Zwei sollten es diesmal werden, wobei der SVK den Grundstein für den Erfolg bereits früh in der Partie legte. Wie bereits oft in dieser Saison brauchte die Offensivabteilung der Gäste nur zwei Chancen um noch in der Anfangsphase – genauer nach 22. Minuten – in Führung zu gehen: Und obwohl der Torschütze zum 1:0 Sebastian Leitmeier hieß, gehörte ein großer Teil auch dem jungen Linksaußen Manuel Omelanowsky, der laut Sepp Thanbichler (sportlicher Leiter SVK) eine »überragende Vorarbeit« lieferte. Über links kommend ließ »Omo« mit einem energischen Dribbling gleich zwei Hausherren stehen um dann den bereits zentral postierten Torjäger »Leiti« zu bedienen, der seinen Bewachern entwischt war und zur Führung vollstreckte.

Den Hausherren fiel es in der Folgezeit schwer, den SVK-Block aus den Angeln zu heben. »Wir haben heute diszipliniert und vor allem konsequent gespielt in der Defensive. So soll´s auch am Donnerstag sein wenn´s nach mir geht«, so Kracker voll des Lobes für seine Vorderleute.

Köberich vergibt Strafstoß

Trotzdem blieb auch der erfahrene Schlussmann nicht ungeprüft, doch bis zur Pause brannte vorerst nichts an in der Kirchanschöringer Gefahrenzone. Im Gegenteil: Im Hallbergmooser Strafraum ging es nach 44 Minuten heiß her, als abermals Omelanowsky nicht in den Griff zu kriegen war. Nils Beckmann zog allerdings die »Bremse« – Strafstoß.

Das Leder legte sich »Xandi« Köberich bereit, der zuvor einen Schlag abbekommen hatte und kurz vor einer Auswechslung stand. Des Elfmeters nahm sich der Kapitän aber noch an, doch VfB-Schlussman Osman Qeko blieb im Duell mit dem Altenmarkter Sieger. So ging es mit einer knappen Führung in die Pause.

Und im zweiten Durchgang stellte der SVK weiterhin die überlegene Mannschaft dar, die nach gut einer Stunde auch für die Vorentscheidung sorgen sollte. Nach einem Ballgewinn im Mittelfeld ging´s ganz schnell: Patrick Mölzl kam in der Folge ans Leder tanzte technisch fein zwei Gegenspieler aus und zirkelte das Leder von der »16er«-Grenze in den kurzen Winkel – ein schöner Treffer.

Das Unterfangen, die 2:0-Führung noch über die Zeit zu bringen, stellte sich relativ problemlos dar, auch wenn der VfB alles nach vorne warf und so noch zu ein paar nennenswerten Aktionen kam: Zum Beispiel als Andreas Kostorz sich in der 71. Minute aus 25 Metern ein Herz fasste und sein Ziel nur haarscharf verfehlte – der Ball zischte am linken Pfosten vorbei.

Neun Minuten später zog abermals Kostorz ab, doch Dennis Kracker fischte den über die Mauer gezirkelten Freistoß mit den Fingerspitzen aus der Gefahrenzone.

Auf der Gegenseite hatten Stephan Schmidhuber (74.) und Sebastian Leitmeier (83.) die Chance, das Torkonto weiter in die Höhe zu schrauben, was aber ebenso wenig gelang wie den Gastgebern noch anzuschließen. So blieb´s am Ende bei den verdienten drei Punkten für den SVK, der damit weiter auf Tuchfühlung mit der Spitze bleibt. bts