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SV Kirchanschöring mit starker Leistung

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Er zeigte nach langer Verletzungspause eine starke Leistung: Kirchanschörings Florian Hofmann (rechts). Weitere Bilder von diesem Spiel der Fußball-Landesliga Südost sind im Internet unter www.traunsteiner-tagblatt.de/fotos zu finden. (Foto: Butzhammer)

Es ist geglückt: Auch aus dem Heimspiel in der Fußball-Landesliga Südost gegen den Kirchheimer SC ging der SV Kirchanschöring beim 2:0-Erfolg als verdienter Sieger hervor. Das bedeutet, dass die Gelb-Schwarzen ihre Erfolgsserie fortgesetzt haben und nun bereits zum zehnten Male in Folge unbesiegt blieben. Grundstein dafür war eine gute Leistung der Mannschaft, die wenig zuließ und so gut wie über die gesamte Spielzeit den Takt angab.


Besonders erfreulich dabei: Nachdem in den vergangenen Tagen immer wieder von der Personalie Sebastian Leitmeier die Rede gewesen war, meldete sich dieser gegen den KSC eindrucksvoll als Torjäger vom Dienst zurück, denn beide Treffer gegen den KSC erzielte »Leiti«.

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Die Hausherren übernahmen von Beginn an das Kommando. Anstelle von Patrick Mölzl übernahm Flo Hofmann bei seinem Comeback die Rolle im zentralen Mittelfeld. Wenig überraschend machte der Rückkehrer nach monatelanger Verletzung einen sehr guten Job, musste aber nach 77. Minuten ausgetauscht werden, denn das Knie zwickte doch wieder ein wenig.

Überzeugende Leistung

Bis dahin überzeugte Hofmann mit seinen Kollegen aber weitestgehend, der einzige Vorwurf nach dem ersten Durchgang hätte lauten können, keine Führung aus der spielerischen Dominanz erzeugt zu haben.

Denn fußballerisch und auch gegen den Ball sah das SVK-Spiel sehr souverän und eingespielt aus, nur vor dem Tor fehlte teilweise das letzte Quäntchen, obwohl Sebi Schreiber im KSC-Tor bei seiner Rückkehr an die Ache viel zu tun hatte. Oft profitierte er in der ersten Halbzeit aber noch vom nicht richtig eingestellten Visier der Gastgeber.

Immer wieder rollten gute Angriffe auf die KSC-Abwehr zu, doch Alois Straßer verzog erst nach einem Tempodribbling nach innen – sein Schuss aus 17 m strich am rechten Pfosten vorbei – und auch später, als er fast an der Grundlinie nach einem abgewehrten Ball ans Leder kam und dieses aus spitzem Winkel neben das Tor schoss. Hier wäre eine Ablage beispielsweise auf den lauernden Tobi Janietz wohl die bessere Lösung gewesen.

Trotzdem passte diese Szene sehr gut ins Bild, der SVK kombinierte gut und drückte den Kirchheimer SC immer mehr in die eigene Hälfte. Das Führungstor schien mittlerweile fällig. Eine große Chance dazu hatten Manuel Omelanowsky und Alois Straßer, als sie nach schnellem Umschalten auf ihren Gegner zuliefen, Straßer allerdings einen zu schwachen Pass auf »Omo« spielte, der auf und davon gewesen wäre. So blieb's bei einem 0:0 zur Pause.

SVK mit viel Willenskraft

Auch im zweiten Durchgang änderte sich das Geschehen kaum. Weiterhin mit viel Ballbesitz und Willenskraft agierte der SVK gegen die Gäste aus München. Für diese Mühen wurden die Gelb-Schwarzen in der 64. Minute endlich belohnt: Mittelfeldmann Thaddäus Jell setzte auf dem Flügel Yasin Gürcan mit einem feinen Pass in Szene, der den Ball hervorragend auf den langen Pfosten servierte, wo Sebastian Leitmeier angeflogen kam und das Leder per Kopf unhaltbar für Schreiber in die Maschen setzte – 1:0, hochverdient. In der Folge machte der KSC etwas auf und kam zu zwei relativ guten Gelegenheiten, die in aussichtsreichen Positionen aber schlecht fertiggespielt wurden, sodass Torwart Dennis Kracker am Ende einen eher ruhigen Nachmittag verbrachte.

Auf der Gegenseite entstanden logischerweise immer wieder Räume für Konter, die aber erst kurz vor Schluss das 2:0 bescherten: Da war Sebastian Leitmeier wieder entwischt, diesmal nach einem langen Schlag von Jell. »Leiti« ging auf und davon, umkurvte Sebi Schreiber und grätschte den Ball aus spitzem Winkel zum 2:0-Endstand (89.) ins Netz. bts