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SV Kirchanschöring gibt eine 2:0-Führung aus der Hand

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SVK-Spieler Manuel Jung (am Ball, hier im Duell mit dem Ampfinger Lucas Stamm) erzielte die Kirchanschöringer Führung, am Ende ging der Test in Ampfing 2:2 aus. (Foto: Butzhammer)

TSV Ampfing: Endlmaier, Zeiller (46. Weiß), Miller, Huber, Stamm, Richter (46. Keri), Birner (46. Scheitzeneder), Stadlmayr, Pantea, Shoshaj, Karatepe.


SV Kirchanschöring: Hoyer, Janietz (46. Stöwe), Karayün, Straßer (59. Obermeier), Omelanowsky (46. Höller), Gürcan (59. Vogl), Köberich (59. Willinger), Eimannsberger (59. Bruche), Schild (59. Wentenschuh), Sturm, Jung.

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Schiedsrichter: Michael Huber (Mühldorf).

Tore: 0:1 Jung (12.), 0:2 Schild (38.), 1:2 Huber (48./Foulelfmeter), 2:2 Huber (78./Foulelfmeter).

2:2 – so lautete am Mittwochabend das Ergebnis des Testspiels von Fußball-Bayernligist SV Kirchanschöring auf dem Nebenplatz des Ampfinger Isenstadions. Vor rund 100 Zuschauern zeigten die Schweppermänner, warum sie in der Bezirksliga oben mitspielen.

Gäste gehen in der 12. Minute in Führung

Vor allem die Ampfinger Offensivkräfte um Kapitän Michael Huber, Manuel Stadlmayer und Liviu Pantea störten die Gelb-Schwarzen früh im Spielaufbau. Zu zwingenden Chancen für den Bezirksligisten reichte das aber nicht. Mit dem ersten gut zu Ende gespielten Angriff ging dagegen der Bayernligist nach zwölf Minuten in Führung: SVK-Verteidiger Tobias Janietz fing 20 Meter vor dem Ampfinger Kasten einen Pass ab, setzte in der Mitte Manuel Jung in Szene, der nahm das Leder volley mit links und hämmerte es aus 18 Meter rechts oben ins Kreuzeck. Der Ex-Waginger und SVKler im Kasten des TSV Ampfing, Michael Endlmaier, war ohne jede Chance.

Die Schweppermänner hatten in der ersten Halbzeit ihrerseits durch Manuel Sedlmaier eine Mini-Torchance, bevor die Mölzl-Schützlinge zeigten, wie stark sie in der Offensive sein können: Jung bediente Alois Straßer auf der rechten Seite auf Höhe des Ampfinger Sechzehnmeterraumes. Straßer flankte in der Rückwärtsbewegung ans linke Eck des Fünfmeterraumes, wo Tobias Schild das Leder volley über Endlmaier unter die Querlatte jagte (38).

Mit dieser 2:0-Pausenführung für die Gäste wurden die Seiten gewechselt, die ließen dabei hinten nichts anbrennen und schlugen vorne eiskalt zu. Doch schon in der 48. Minute gelang den Schweppermännern der Anschlusstreffer: Kapitän Matthias Huber wurde nach einem weiten Pass in die Spitze von SVK-Verteidiger Xandi Köberich im Sechzehner ungestüm zu Fall gebracht. Schiedsrichter Michael Huber deutete auf den Elfmeterpunkt. Der Gefoulte selbst trat an, verlud SVK-Tormann Lu Hoyer nach rechts und versenkte das Leder unten links.

In der 59. Minute wechselten SVK-Trainer Patrick Mölzl und sein Co Dominik Hausner fast die halbe Elf aus, insgesamt fünf Spieler verließen bei eisigen Temperaturen um den Gefrierpunkt das Feld. Eine Viertelstunde vor Schluss fiel der Ausgleich für den Bezirksligisten – und zwar wieder durch einen Foulelfmeter: Nach einem kurz ausgeführten Freistoß aus dem linken Mittelfeld wurde erneut Kapitän Huber – diesmal von Max Willinger – im linken Teil des Sechzehnmeterraums zu Fall gebracht. Schiedsrichter Huber deutete erneut auf den Punkt. Wieder ließ sich der Gefoulte selbst die Chance nicht entgehen, versenkte das Leder rechts unten, während Hoyer ins linke Torwarteck flog.

Die Mölzl-Schützlinge bestreiten am morgigen Samstag um 13 Uhr ihr letztes Testspiel beim österreichischen Vertreter Kufstein, bevor in einer Woche die Frühjahrsrunde in der Bayernliga beginnt. Mit der SpVgg Hankofen-Hailing stellt sich da am Samstag, 5. März, um 15 Uhr gleich ein direkter Konkurrent im Kampf um den Klassenerhalt im Stadion an der Laufener Straße vor. mw