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SV Kirchanschöring bietet seinen Fans einen Heimspiel-Dreierpack

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Mit viel Schwung den Gegner versetzen: Das haben sich die Kirchanschöringer Spieler – hier Yasin Gürcan (links) gegen Arijanit Kelmendi – für das Heimspiel gegen den TSV Dachau und auch die zwei folgenden Heimpartien vorgenommen. (Foto: Butzhammer)

Die Schlappe von Pullach ist abgehakt, die Cheftrainer-Frage für die neue Saison geklärt – die Bayernliga-Kicker des SV Kirchanschöring können sich also im restlichen Saisonverlauf in erster Linie wieder aufs Sportliche konzentrieren. Und diesbezüglich können die Schützlinge von Trainer Dominik Hausner ihren Fans einen attraktiven Heimspiel-Dreierpack in einer englischen Woche präsentieren: Zum Auftakt gastiert am morgigen Samstag (15 Uhr) der TSV Dachau (5. Rang) im Stadion an der Laufener Straße, am Mittwoch (18.30 Uhr) gibt dann der SV Heimstetten (6.) seine Visitenkarte bei den Gelb-Schwarzen ab. Und am Samstag, 6. Mai (15 Uhr), heißt der Gegner schließlich TSV Kottern (12.).


»Ich bin froh, dass das mit Yunus jetzt fix wurde und wir alle in Ruhe nach vorne schauen können«, sagte »Anschörings« Teammanager Michael Wengler, nachdem Yunus Karayün als Cheftrainer-Nachfolger von Dominik Hausner installiert wurde (wir berichteten). Zunächst gilt der Blick jedoch nicht der Saison 2017/18, sondern erst einmal dem Heimauftritt gegen Dachau, in dessen Rahmen die BFV-Aktion »Organspende« durchgeführt wird. Im Klartext heißt das: »Die AOK macht dazu einen Info-Stand und unterstützt uns bei der Verteilung des Info-Materials, das wir vom Gesundheitsministerium bekommen haben«, berichtet Wengler.

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Er persönlich findet das Thema interessant und wichtig. »Man weiß ja selbst nicht, wann es einen betreffen kann.« Man kann im Organspendeausweis auch ein »Nein« ankreuzen, was zum Beispiel im Fall der Fälle für die Angehörigen gut ist, denn ohne Ausweis werden die unter Umständen gefragt, ob sie einer Organspende zustimmen oder nicht – und das kann durchaus eine heikle Entscheidung sein. »Es schadet also nicht, wenn sich unsere Zuschauer am Samstag mit Info-Material eindecken«, erklärt Wengler, »neben dem Stand der AOK bieten wir auch Infos in der Stadionzeitung und im Rahmenprogramm.«

Auch in sportlicher Hinsicht freut man sich im SVK-Lager auf die morgige Partie. »Dachau ist eine Mannschaft, die wie Pullach guten Fußball spielt«, meint Wengler, »und wie unsere Jungs bei diesem Spitzenteam mitgehalten und mitgespielt haben, das war schon sehenswert.« Zur Erinnerung: Die Mannen um »Interimskapitän« Bernd Eimannsberger – die als Tabellenzehnter einen komfortablen Elf-Punkte-Vorsprung auf die rote Zone aufweisen – führten im Isartal früh mit 2:0 und zur Halbzeit immerhin noch mit 2:1, ehe sie sich am Ende doch noch mit 2:5 beugen mussten.

Damit war die erste Schlappe für Hausner – seit er Chef ist – perfekt, dennoch wollte Wengler dem Coach keinerlei Vorwurf machen. »Typisch Fußball. Dominik und Co-Trainer Georg Bobenstetter haben samt Team fast alles richtig gemacht. Hätten unsere Jungs das dritte Tor gemacht, egal ob zum 3:0 oder zum 3:1, dann wäre Pullach nicht mehr zurückgekommen.«

Dem Teammanager imponierte vor allem auch die Art und Weise, wie die Mannschaft die Gelb-Rote Karte für Thaddäus Jell Mitte des zweiten Durchgangs weggesteckt hatte. »Selbst in Unterzahl haben wir diesen starken Gegner unter Druck gesetzt und waren am Ausgleich nah dran – das war schon klasse«, behauptet Wengler.

Dominik Hausner will die »positiven Leistungen der letzten Wochen trotz der Niederlage in Pullach weiter bestätigen«, wie der 37-Jährige es formuliert. Der TSV Dachau sei für ihn schon vor der Saison ein Mitfavorit im Kampf um den Regionalliga-Aufstieg gewesen – das habe sich bestätigt, so der Nachfolger von Patrick Mölzl.

Insofern werde die Begegnung am Samstag »ein sehr interessanter Vergleich, in dem wir natürlich punkten wollen«, so der SVK-Übungsleiter. Im Hinspiel, in dem die Gelb-Schwarzen nach einem späten Gegentor mit 0:1 die Segel strichen, war das übrigens nicht gelungen. cs