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SV Chiemgau im Hundertstelpech

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Die Mannschaft Chiemgau I zeigte beim Team-Wettbewerb im Rahmen der Deutschen Meisterschaft Alpin am Götschen eine starke Leistung und hätte mit etwas Glück auch gewinnen können (von links): Dominik Schwaiger (WSV Königssee), Antonia Kermer (SK Berchtesgaden), Kathrin Hirtl-Stanggaßinger (WSV Königssee) und »Pepi« Ferstl vom SC Hammer – hier vor dem Start ins Halbfinale – überzeugten. (Foto: Wegscheider)

Das Abfahrtssportler auch ausgezeichnet Riesenslalom fahren können, wurde nicht zuletzt beim Team Bewerb im Rahmen der Deutschen Alpinen Skimeisterschaften 2021 am Götschen deutlich. Mit etwas Glück wäre durchaus mehr drin gewesen für das Team Chiemgau I, als das kleine Finale gegen München I. Vor allem Pepi Ferstl konnte gegen die Medaillengewinner von der WM in Cortina d'Ampezzo (Italien) überzeugen, besiegte er doch im Halbfinale Alex Schmid und im kleinen Finale Linus Straßer.


Die Erste Mannschaft der Chiemgauer ging in der Besetzung Antonia Kermer (SK Berchtesgaden), Kathrin Hirtl-Stanggaßinger, Dominik Schwaiger (beide WSV Königssee) und Josef »Pepi« Ferstl vom SC Hammer ins Rennen. Zunächst mussten sich die Lokalmatadoren im Achtelfinale gegen Werdenfels III und im Viertelfinale gegen Oberland I durchsetzen, was nicht allzu schwer war. Dann galt es im Halbfinale mit dem späteren Sieger Allgäu I (Meike Pfister, Jessica Hilzinger, Alexander Schmid und Stefan Luitz) den ersten schweren Brocken aus dem Weg zu räumen. Hier fehlte ein Quäntchen Glück und Dominik Schwaiger musste Stefan Luitz mit lediglich vier Hundertstelsekunden Rückstand den Vortritt lassen. Somit schied Chiemgau I beim Stande von 2:2 mit der etwas schlechteren Gesamtzeit aus.

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Nun ging es im kleinen Finale gegen das Team aus München (Halbfinal-Niederlage gegen Werdenfels I) in der Besetzung Fabiana Dorigo, Lisa Marie Loipetssperger, Lena Dürr, Linus Straßer und Ole Schmetzer. Pepi Ferstl ließ sich auch durch Sticheleien am Start von Straßer nicht aus dem Konzept bringen und gewann sein Duell souverän. Allerdings verlor Dominik Schwaiger trotz anfänglichen Vorsprungs noch gegen Ole Schmetzer und somit wurden die Chiemgauer wegen der schlechteren Gesamtzeit (Stand 2:2) nur Vierte.

Der Sieg ging an Allgäu I vor Werdenfels I. Die Sieger durften sich über einen Scheck eines Sponsors über 3500 Euro (kommt dem Nachwuchs zugute) freuen. Das zweitplatzierte Team erhielt 2500 und die Dritten immerhin noch 2000 Euro.

Der SV Chiemgau II mit Katharina Huber (SK Berchtesgaden), Leonie Keller, Klaus Brandner (beide WSV Königssee) und Skicrosser Ferdinand Dorsch (SC Schellenberg) musste sich trotz starker Leistung im Achtelfinale gegen Oberland I geschlagen geben.

Bei der Siegerehrung überrgab DSV-Sportdirektor Wolfgang Maier die preise an die Gewinner. Er lobte zugleich den Veranstalter SC Starnberg für die Übernahme der Deutschen Meisterschaften am Götschen, die eigentlich in Seefeld (Tirol) hätten stattfinden sollen. hw

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