SV Chiemgau holt einige Top-Plätze

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Trine Göpfert (links) vom WSV Reit im Winkl zeigte beim Schülercup in Rastbüchl gute Leistungen.

Die Nachwuchsskispringer der S 14 und der S 15 waren jetzt erneut in Rastbüchl/Breitenberg bei einem DSV-Schülercup Skisprung und Nordische Kombination im Einsatz. Das Team des SV Chiemgau setzte sich dabei gut in Szene. Ein paar Plätze unter den ersten zehn seien jetzt nicht so verkehrt, freute sich Axel Malcher, der für das Team der Region 3 zuständig ist. Der Trainer weiß zudem auch: »In diesen Altersklassen fehlt bei den Leistungen auch noch die Konstanz.« Was ihn aber am meisten freut: Bei all seinen Schützlingen »ist Potenzial da«.


Die Bedingungen für die Athleten waren zudem an beiden Wettkampftagen alles andere als leicht. »Das Wetter war nicht ganz so stabil«, bestätigte Malcher. Mal wurde es warm, dann schneite es wieder. Das Problem dabei: Die Anlagen in Rastbüchl sind top, »aber sie haben keine Kältespur«. In diesen Altersklassen fahren die Springer aber bereits eine professionelle Hocke und »deshalb braucht man zwingend so eine Eisspur«, ergänzte der BSV-Trainer. »Und so hatten einige Athleten ein wenig Pech, die anderen dafür wieder Glück.«

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Am ersten Wettkampftag war im Spezialsprung der beste Akteur des SV Chiemgau Julian Fussi vom SC Ruhpolding. »Er hat nicht seine allerbesten Sprünge gemacht«, bilanzierte der Trainer, »aber er konnte trotzdem vorne mitmischen.« Fussi wurde bei den Buben S 15 von der 74-m-Schanze Vierter mit 211,7 Punkten. Platz eins ging an Felix Frischmann (WSV Grüna). In dieser Altersklasse kam Fussis Vereinskollege Elias Malcher noch auf Platz 23 (167,8 Punkte). Platz 7 ging an Benedikt Gräbert vom WSV Oberaudorf (207,8).

Am zweiten Tag gab's für die drei Aktiven des SV Chiemgau folgende Platzierungen: Fussi (6. Platz/ 214,9); Gräbert (12./208,8); Malcher (23./170,1). Sieger wurde Frischmann (238,0).

Malchers Team gehören auch zwei Akteure des SK Berchtesgaden an. Julius Borgenheimer und Lukas Leitner starteten in der S 14. Sie kamen im Wettkampf von der 74-m-Schanze auf die Plätze 13 (Borgenheimer/ 162,6) und 17 (Leitner/ 158,0). In dieser Klasse starteten auch noch Malchers Schützlinge vom WSV Oberaudorf. Pirmin Kaiser erzielte dabei das beste Ergebnis und wurde Vierter (207,8). Sein Vereinskollege Lukas Holzner sprang auf Rang 16 (158,9). Johann Unger gewann die Konkurrenz (224,5 Punkte). Daniel Gstatter vom SC Ruhpolding belegte Platz 23 (115,7).

Am zweiten Tag gewann bei der S 14 Björn Kupke (226,8). Die heimischen Aktiven belegten folgende Plätze: Borgenheimer (10./ 183,0); Leitner (19./156,4) und Gstatter (23./143,8).

Trine Göpfert vom WSV Reit im Winkl kam beim Spezialsprung der Mädchen S 15 beim Wettbewerb von der 74-m-Schanze auf Platz 7 (145,9). Den Sieg holte sich hier Lia Böhme (SV Zschopau/201,0 Punkte). Am zweiten Tag belegte Göpfert den 8. Platz (157,9). Erste wurde erneut Böhme (226,3). »Trine hat einen Schritt vorwärts gemacht«, freute sich Malcher.

In der Nordischen Kombination holte Göpfert am ersten Wettkampftag in ihrer Altersklasse dann noch einen dritten Platz. Sie musste nur Cindy Haasch (TSG Ruhla/WSC 07) und Katharina Hieber (SC Degenfeld) den Vortritt lassen. Noch besser lief es für sie am Folgetag: Dort wurde die Reit im Winklerin Zweite hinter Haasch.

Bei den Schülern S 14 ging der Sieg an Johann Unger. Julius Borgenheimer belegte den 11. Platz und Daniel Gstatter wurde Dreizehnter. Beim zweiten Wettkampf gewann erneut Unger. Gstatter belegte Rang 14.

Bei der S 15 siegte Luis Laukner (VSC Klingenthal). Knapp das Podest verpasst hatte Benedikt Gräbert auf dem 4. Rang. Auch am nächsten Tag musste sich Gräbert mit Platz 4 zufrieden geben. Diesmal siegte Mika Wunderlich (SC Rückershausen).

Axel Malcher ist mit seinen Schützlingen sehr zufrieden. »Was das Ganze allerdings ein wenig zach macht, sind unsere Trainingsmöglichkeiten«, betonte der Coach. Aktuell müsse sein Team nach Berchtesgaden oder gar Saalfelden zum Üben fahren. »Unser Nachwuchs gerät da ins Hintertreffen«, machte er deutlich.

Am Stützpunkt Ruhpolding fehlen aktuell die Möglichkeiten (wir berichteten bereits). Malcher findet das schade: »Wir sind schon für die Wettkämpfe brutal unterwegs, wenn wir den Aufwand auch noch fürs Training betreiben müssen, scheuen das einfach viele und gehen lieber schwimmen oder Tennis spielen.« Er hofft, dass sich die Situation endlich bald ändert. SB

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