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»Super Wochenende« für Roxanne Dufter

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Roxanne Dufter kam bei der Mehrkampf-WM auf den 17. Gesamtplatz, hatte mit einer persönlichen Bestzeit über 500 Meter aber trotzdem Grund zum Jubeln. (Foto: Wukits)

Für die Inzeller Kadersportler geht es auf das Saisonende zu. So wird Moritz Geisreiter am Wochenende beim Eisschnelllauf-Weltcupfinale im holländischen Heerenveen die heimischen Farben vertreten. Gabi Hirschbichler hat die Teilnahme nur knapp verpasst und wird mit dem Rest der Inzeller Gruppe an einem Überprüfungswettkampf in Erfurt teilnehmen.


Dort wird nach der Mehrkampf-WM am Wochenende in Berlin auch Roxanne Dufter starten. Die 24-Jährige hat eine aufregende Saison mit vielen positiven Erlebnissen hinter sich. Sie hat nicht nur den Sprung ins Weltcup-Team geschafft, sondern sich auch gleich für zwei Weltmeisterschaften qualifiziert.

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Im Herbst stand ihre Karriere noch auf der Kippe. Vor allem die Mehrkampf-WM hat Dufter als Zugabe betrachtet. Dort schaffte sie zwar nicht den Einzug ins Finale, trotzdem gelangen ihr wichtige Schritte nach vorne: Über 500 Meter lief sie mit 40,26 Sekunden eine persönliche Flachlandbestzeit. Auch über 3000 Meter kam sie mit 4:15,39 Minuten knapp an ihre persönliche Bestzeit heran. Über 1500 Meter wurde sie in 1:59,91 Minuten 14., was in der Endabrechnung den 17. Platz bedeutete.

»Es war ein super Wochenende mit tollen Erfahrungen«, freute sich die »Xeni« nach ihrem Auftritt in Berlin. Ein großes Lob gab es dafür auch von ihrem Heimtrainer Danny Leger. »Das war eine Super-WM für sie, ich habe das schon im Training gesehen, wie gut sie drauf ist.«

Eher durchwachsen sah Leger die Leistung von Moritz Geisreiter. Der Langstreckenspezialist schnitt wie erwartet ab. »Mir war klar, dass nicht mehr viel geht«, sagt Leger. Er hofft, dass sein Schützling am Wochenende in Heerenveen noch einmal einen guten Abschluss findet.

Moritz Geisreiter verpasste nach den 500-, 1500- und 5000-Meter-Läufen das Finale über seine Paradestrecke, die 10 000 Meter. »Ich habe mich nicht auf das WM-Wochenende vorbereiten können, da ich im Vorfeld mit einem Atemwegsinfekt kurz krank war«, erklärt Geisreiter und meint selbstkritisch: »Leider bin ich nicht nur auf den kurzen Strecken, sondern auch über fünf Kilometer weit hinter meinem eigenen Können zurückgeblieben.« Gefallen hat Geisreiter aber die tolle Stimmung in Berlin dank der vielen Holländer auf den Rängen. »Das war wirklich eine lässig aufgezogene Veranstaltung«, so das Lob des 28-Jährigen. SHu