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Streckenflugmeister gekürt

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Die Drachenpiloten des DCB Ruhpolding (von links), Marco Gröbner, Markus Ebenfeld und Tom Becher, gewannen die Mannschaftswertung. (Foto: Korneluk-Guzy)

Bereits Mitte September ist die Saison 2019 in der vom Deutschen Hängegleiterverband veranstalteten Deutschen Streckenflugmeisterschaft für Gleitschirme und Drachen zu Ende gegangen – die Meistertitel in den verschiedenen Klassen wurden nun in Gunzenhausen vergeben.


In dem dezentralen Wettbewerb geht es darum, möglichst weite Strecken fliegend zurückzulegen. Die Flüge werden von den Piloten mittels GPS dokumentiert und auf der für jedermann zugänglichen DHV-XC-Plattform veröffentlicht. In der Saison 2019 haben rund 4700 Gleitschirm- und Drachenpiloten insgesamt 123 000 Flüge eingereicht.

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Unter anderem vom Unternberg, Rauschberg und ihrem Hausberg, dem Hochfelln, sind die Wettbewerbspiloten der Hochfellnflieger Bergen erneut weite Strecken geflogen und haben damit Podestplätze erreicht: Tim Huber (Teisendorf) gewann die Sportklasse gefolgt von Dietmar Siglbauer (Egerdach). Dieses Duo, komplettiert von Christoph Kirsch, belegte auch in der Vereinswertung Platz drei. Den 3. Platz in der Damenwertung sicherte sich Christin Kirst aus Bergen. Die »Rekordflieger« waren bis zu zehn Stunden in der Luft. Um die beste Thermik auszunutzen, werden auch Flüge in Österreich und Italien absolviert.

Äußerst dominant waren erneut die Drachenpiloten des Delta Club Bavaria (DCB) Ruhpolding. Markus Ebenfeld (Kössen) wurde Deutscher Meister in der Flexiblen Klasse. Clubkamerad Marco Gröbner (Salzburg) sicherte sich den 3. Platz.

Aufgrund dieser starken Einzelleistungen war die Mannschaft des DCB Ruhpolding auch dieses Jahr nicht zu schlagen. Markus Ebenfeld, Marco Gröbner und Tom Becher aus Mietenkam landeten souverän auf Platz eins in der Vereinswertung. Der Deutsche Meister, Markus Ebenfeld, startete seine drei weitesten Flüge vom Rauschberg in Ruhpolding und legte dabei bis zu 280 Kilometer in der Luft zurück.

Das neue Wettbewerbsjahr hat zwar bereits begonnen, weite Strecken können die Piloten in den Chiemgauer Bergen aber erst ab dem Frühjahr fliegen, wenn die Thermik einsetzt. pf