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Strahlende Gesichter beim 5. Grassauer Triathlon

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Und los geht's: Beim Grassauer Triathlon stand für die Sportler jeweils zuerst das Schwimmen im Reifinger See auf dem Programm.

Nach dem 5. Grassauer Triathlon am Reifinger See, den die Vereinsmitglieder von Triathlon Grassau jährlich organisieren, gab es bei zahlreichen Teilnehmern strahlende Gesichter.


Auf den unterschiedlichsten Strecken und Wettkampfformaten in und um den See gab es viele Sieger und zufriedene Sportler.

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Am Morgen ließen Starkregen und Kälte die Athleten und Zuschauer erst einmal sehr sporadisch zum kleinen Badesee nach Grassau kommen. Das VR-Bank-Schülerrennen der Jahrgänge 2009 bis 2002 begann jedoch bereits bei nachlassendem Regen, jedoch bei nur 14 Grad Außentemperatur mit dem Schwimmen. Es ging über die Distanzen 100 m Schwimmen, 3 km Radfahren mit dem Mountainbike auf Schotterwegen um den See und 500 m Laufen.

Knapp 40 Schüler – darunter viele Anfänger – kämpften um vordere Plätze im Einzel oder in einer Staffel. Als Gesamtsieger kamen bei den Mädchen Nina Püschel, (Jahrgang 2002) vom TSV Altenfurth und Aaron Drechsler (Jg. 2005) vom TSV Brannenburg ins Ziel.

Die Staffel gewann das Team Miwami (Marquartstein) mit Miriam Netzer, Valentin Althammer und Nikolaus Egger. Es wurde spontan eine Sonderwertung eingeführt für die jüngsten Teilnehmer, die eine Runde zu wenig geradelt waren.

Es folgte die Sprintdistanz mit verschiedenen Wertungen über 0,75 km Schwimmen (zwei Runden im See), 19,5 km Radfahren auf einer fünf Runden langen Wendepunktstrecke und 5 km Laufen über Schotterwege. Bei 22 Grad Wassertemperatur musste ohne Neopren geschwommen werden. Der Wind machte es den Athleten beim Radfahren nicht leicht.

Das schnellste Rennen des Tages, das der Bayernliga und der Elite-Sprintdistanz, entschied bei den Herren in der Gesamtwertung Frederic Funk von Triathlon Grassau mit einer Zeit von 54:26,2 Minuten deutlich für sich. Er gewann vor seinem Teamkollegen aus der I. Bundesliga des Kiwami-Tri-Teams-Grassau, Max Sperl, sowie Florian Wildgruber vom TSV Jahn Freising.

Die schnellsten Teams der Bayernliga waren Tristar Regensburg II vor TSV Jahn Freising und Triathlon Augsburg. Die Herren-Mannschaften von Triathlon Grassau starten in den höheren Ligen, nämlich der Regionalliga und in der I. Bundesliga.

Beim Damenrennen der Bayernliga dominierten die Teams vom Post-SV Tria Nürnberg vor dem Volllast-Tri-Team Schongau II und dem Team Arndt Roth. Die Wertung der Sprintdistanz gewann Zsanna Filep vom Tiszaújvárosi Triatlon Klub aus Ungarn.

Beim Wettkampf der Landesliga gingen gar 20 Teams aus Südbayern mit je 4 Athleten an den Start. Auch hier durfte – wie in der Bayernliga – beim Radfahren Windschatten gefahren werden. Das Team von Run & Bike Kelheim siegte vor der TG Viktoria Augsburg und dem TSV Chieming. Die Chieminger Athleten Simone Manteufel, Tobias Eglseder, Radoslav Kocik und Florian Fritzenwenger freuten sich besonders darüber, bei ihrem zweiten Auftritt in der Landesliga gleich auf dem Stockerl stehen zu dürfen.

Am Nachmittag – mittlerweile bei Sonnenschein – durften die Volksdistanz-Athleten über die Distanzen 400 m Schwimmen, 19,5 km Radfahren und 5 km Laufen an den Start. Hier war das Windschattenfahren verboten. Die Volksdistanz des Grassauer Triathlons zählt auch zur Sparkassen-Triathlon-Trophy.

Vier Wettkämpfe aus sieben kann ein Athlet für eine Gesamtwertung einbringen. 80 Triathleten zog es an den Reifinger See, darunter 5 Staffeln. Die Startgruppe war gespickt mit »Ersttätern«, die einmal in die Sportart Triathlon hineinschnuppern wollten.

Herren-Gesamtsieger wurde Florian Huber (Triathlon Grassau) vor Tristan Loy (DEC Inzell) und Uwe Linner (TSV Bad Endorf). Bei den Damen gewann Melanie Ziegler (LV Deggendorf) vor Sophie Vorschneider (Triathlon Grassau) und Tina Gröne (TSV Bad Endorf). Die Staffel entschieden die Dienstagsradler, als konstanteste teilnehmende Staffel der letzten Jahre, mit Sabine Wagner, Michael Graspointner und Albert Hinterstoißer vor der Staffel Triathlon Grassau und den Happy Feets by Triathlon Grassau für sich.

Das Organisationsteam und die Athleten waren rundum zufrieden. Der Dank der Veranstalter galt allen ehrenamtlichen Helfern, den Sicherheitskräften, dem Bauhof, der Gemeinde Grassau und den Sponsoren. fb