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Sticht mit starkem Comeback

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Er mischte bei seinem Comeback in Italien gleich vorne mit: Seppi Sticht (Startnummer 321).

Um den Sieg mitgekämpft und letztlich den sechsten Platz erreicht: Das ist die Bilanz des Trostbergers Seppi Sticht, der bei einem Kartrennen zur Italienischen Vortex-Super-Rok-Meisterschaft in Lonato teilnahm. Bei der Vortex-Super-Rok-Klasse handelt es sich um Rennkarts mit 125 ccm und 42 PS (Zweitaktmotor/Höchstgeschwindigkeit 160 km/h).


Der gebürtige Chieminger Sticht griff nach gut acht Jahren Motorsport-Pause erstmals wieder ans Lenkrad. Auf der South-Garda-Karting-Strecke zeigte er eine beeindruckende Vorstellung.

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Seppi Sticht, der im Jahr 2007 »Deutscher ADAC/DMV Interconti-Kart-Cup-Meister« geworden war, hatte sein Comeback eigentlich schon für den Saisonbeginn geplant. Doch »da ich mir im März erst die Rippen gebrochen hatte, musste ich nun leider eine lange Zwangspause hinnehmen. Das Training fehlte mir deshalb natürlich auch, wodurch ich für das Rennen nicht perfekt vorbereitet war«, bedauerte der Tonykart-Pilot.

Im Feld mit 32 Fahrern aus vier Nationen setzte sich der Trostberger im Zeittraining mit dem zweiten Gesamtplatz perfekt in Szene. Gerade einmal um 0,02 Sekunden musste er sich dem Italiener und letztjährigen Weltmeister (in der Vortex-Super-Rok-Klasse) Riccardo Cinti geschlagen geben.

In den beiden Vorläufen jeweils von der ersten Reihe startend, belegte er die Positionen drei und vier. Jedoch bekam er in einem Vorlauf eine Zehn-Sekunden-Strafe, da er bei der Startfreigabe zu früh den Korridor verlassen hatte. Somit sprang nur der 13. Startplatz für das Finale heraus.

Sticht kam sogar nur als 17. aus der ersten Runde zurück, da er in den ersten Kurven in ein Gerangel verwickelt war. Anschließend startete er eine sehenswerte Aufholjagd und kämpfte sich in den verbleibenden 21 Runden um 11 Positionen nach vorne und beendete das Rennen auf Rang 6.

»Es wäre viel mehr möglich gewesen, nur leider habe ich mir das Finale wegen eines Fehlers selbst versaut. Wenn man bedenkt, mit welchem Handicap ich hier teilnehmen musste, bin ich sehr zuversichtlich für meine nächsten Renneinsätze. Mein Ziel ist es, perfekt für das Weltfinale im September – ebenfalls auf dieser Strecke – vorbereitet zu sein.« präsentierte sich Sticht nach dem Rennen etwas unzufrieden. Das nächste Rennen findet am Wochenende 1/ 2. August in Adria (Italien) statt.