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Sterrs Freistoßtor lässt SV Kay jubeln

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»Ein Unentschieden wäre gerecht gewesen, für mich war’s ein typisches 0:0-Spiel.« Dieses Fazit zog Stefan Hinterreiter, Abteilungschef des TSV Waging, nach der 1:2-Heimniederlage zum Auftakt der Fußball-Kreisliga II gegen den SV Kay. Die Gäste seien jedoch für ihren Aufwand belohnt worden, so Hinterreiter, »sodass ihr Sieg auch nicht unverdient war«.


Den »Seerosen« fehlte in der einen oder anderen Situation die nötige Cleverness – vor allem bei den beiden Gegentoren: Vor dem 0:1 (80.) verschenkten die Schützlinge von Trainer Ali Gezer einen eigenen Freistoß aus 25 Meter Torentfernung durch eine schlechte Flanke. Sie liefen in einen Konter, den der eingewechselte Tom Krautenbacher per Kopf abschloss.

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Und beim 1:2 (90.+2) foulte man Florian Bauer, nachdem dieser von SVK-Tormann Maximilian Kiermeier per Befreiungsschlag eingesetzt worden war, und den fälligen 20-Meter-Freistoß brachte Michael Sterr – er hatte schon den ersten Gäste-Treffer vorbereitet – sehenswert via Lattenunterkante im Kasten von Manfred Sommerauer (wurde rechtzeitig zum Saisonstart doch noch fit) unter.

»Wenn du in der 90. Minute den Ausgleich machst, darfst du das Spiel halt nicht mehr verlieren«, klagte Hinterreiter, »doch dieses 1:1 war wirklich sehr schön herausgespielt.« Andreas Siegel bereitete für Berni Mühlbacher vor, der keine Probleme hatte, die Kugel ins Kayer Netz zu schieben.

Klare Chancen hatten vor 100 Zuschauern eher Seltenheitswert: Eine gute TSV-Möglichkeit in der 17. Minute ließ Andi Kamml aus, dessen Kopfball nach Flanke von Manuel Sternhuber übers Gehäuse flog. Doch auch die Kayer waren einige Male gefährlich, etwa durch Dominik Schörgnhofer und Johannes Grösslinger, die Mitte der zweiten Halbzeit an Sommerauer scheiterten.

Der neue SVK-Coach Alexander Götzinger durfte sich also über einen Einstand nach Maß freuen, während die »Seerosen« – die am morgigen Dienstag nicht im Einsatz sind – noch länger auf den ersten Saisonsieg warten müssen. cs