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Steigerung nach dem Seitenwechsel

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Er brachte seine Mannschaft in Führung: Kirchanschörings Tobias Schild (vorn), hier gegen den Töginger Christopher Scott. (Foto: Butzhammer)

Eine Woche vor dem Punktspielauftakt am kommenden Wochenende trennten sich die Bayernliga-Fußballer des SV Kirchanschöring und der Landesligist FC Töging mit 2:0 (0:0). Nach Ansicht von FCT-Trainer Mario Reichenberger war das Ergebnis »nicht so wichtig«, denn beide Teams hatten erst am Donnerstag weitere Vorbereitungsspiele absolviert und hätten auch »einige Dinge getestet«.


»Wir sind körperlich gut beieinander« resümierte Reichenberger weiter, der aber noch »viele Baustellen« bei seinen Schützlingen sah. Das sei aber normal in der Vorbereitung, was natürlich auch den Trainingsbedingungen geschuldet sei. »Der Einsatz passt«, so der Töginger Cheftrainer »ich denke, dass wir das schon hinbekommen.«

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Das erste Liga-Spiel nach dem Winter (Samstag, 14.30 Uhr gegen den TSV Bogen) sei immer etwas schwierig, blickte Reichenberger voraus. Wichtig wäre es, die Dinge umzusetzen »die wir uns vornehmen.« In der letzten Woche der Vorbereitung gelte es die Balance zwischen Abwehr und Angriff zu finden. »Da haben wir zu viele Löcher drin«, klagte er, seine Mannschaft agiere »zu übermotiviert und hektisch«. Er fordert dahingehend »mehr Ruhe«, aber wenn man viele junge Spieler einsetze, »ist das so«, meinte der Trainer des Landesligisten. Am Dienstag um 19 Uhr gastieren die Reichenberger-Schützlinge in einem letzten Testspiel beim SV Wacker Burghausen.

SVK-Co-Trainer Alex Harsch sah den Auftritt der Gelb-Schwarzen als »sehr gemischt« an. Die erste Halbzeit habe dem Trainer-Team gar nicht gefallen. Da hätten die Bayernliga-Fußballer »nicht das gezeigt, was wir uns vorgestellt haben.« In der zweiten Hälfte habe die Mannschaft den Schalter umgelegt, »da sind wir mit Aggressivität und Zweikampfführung mehr hineingekommen.« Daher seien die Trainer damit »ganz zufrieden« gewesen, so Harsch.

Allerdings bemängelte er, dass viele Situationen nicht bis zum Ende durchgespielt worden seien. Daran gelte es in dieser Woche nochmals ordentlich zu arbeiten. Harsch zeigte sich froh darüber, auf Rasen trainieren zu können, auch wenn dieser naturbedingt nicht im besten Zustand sei. »Aber das wird uns in den nächsten Wochen auf keinem Platz erwarten.«

Die erste nennenswerte Torgelegenheit hatten auf dem Kunstrasenplatz des TuS Alztal die Männer vom Töginger Wasserschloss. Armin Mesic bediente Michael Koppermüller, dessen Schuss nur knapp am rechten Pfosten des SVK-Tores vorbeirauschte (16. Minute). Im Gegenzug konnte FCT-Torwart Welder de Souza Lima einen Schuss von Tobias Schild gerade noch per Fuß abwehren (21.). So ging es hin und her – bis zur Pause.

Im zweiten Durchgang setzte Kirchanschöring die vom Trainerteam geforderten Akzente. Tobias Schild machte nach einem Fehler im Spielaufbau mit einem Schlenzer ins rechte lange Eck das 1:0 (76.). Im Gegenzug parierte Stefan Schönberger einen Schuss von Koppermüller mit beiden Händen über die Latte. Der Endstand war Minuten vor dem Schlusspfiff Albert Deiter vorbehalten, der vom ehemaligen Spieler von Wacker Burghausen, Manuel Omelanowsky, uneigennützig von rechts bedient wurde und für den Bayernligisten zum 2:0 (86.) einschoss.

Am kommenden Samstag wird es dann für beide Teams aus dem Kreis Inn-Salzach in den Verbandsligen ernst. Töging erwartet den TSV Bogen (14.30 Uhr) und der SVK empfängt den TSV Schwabmünchen (14 Uhr). mw