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Steffi Köberle muss Führung abgeben

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Hier lag Steffi Köberle (Nummer 911) noch in Führung. Diese musste sie aber nach einem spektakulären Sturz an Kim Adlhart (Nummer 97) abgeben. (Foto: www.supermotogirls.de)

Mit guten Ergebnissen sind die Fridolfinger Motorradfahrerinnen Steffi und Nicole Köberle vom vierten Lauf des Supermoto-Grenzlandcups aus dem tschechischen Cheb zurückgekehrt. Dennoch ist vor allem die 17-jährige Steffi Köberle nicht ganz zufrieden. Schließlich musste sie in der Klasse Ladys ihren ersten Gesamtplatz an Dauerrivalin Kim Adlhart abgeben. Doch beim Finale des Supermoto-Grenzlandcups im niederösterreichischen Schrems am 29. und 30. August will sie sich den ersten Platz wieder zurückholen und damit den Titel gewinnen.


»Alles in allem waren es wieder tolle Tage in Tschechien«, bilanzierten die beiden Nachwuchshoffnungen. »Nächstes Jahr werden wir aber nur an einem der zwei Trainingstage teilnehmen, um die Kraft besser einteilen zu können.«

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Für Steffi Köberle waren vier Rennen geplant. Im ersten der Klasse Ladys hatte sie einen sehr guten Start und führte das Feld die halbe Rennzeit an. Ihr Hinterreifen fing dann aber an zu schmieren – die Folge: Auf der Start-Ziel-Geraden rutschte sie so, dass sie noch auf den zweiten Platz hinter Kim Adlhart zurückfiel.

Auch ihre jüngere Schwester Nicole hatte einen guten Start und war kurzzeitig sogar Fünfte. Sie konnte diesen Platz aber nicht bis zum Ende verteidigen und wurde nach einigen harten Konkurrenzkämpfen Siebte.

Auch das zweite Rennen in dieser Klasse startete wieder sehr vielversprechend für Steffi Köberle. Die Fridolfingerin führte wieder die halbe Rennzeit über, fuhr dabei allerdings schon fast über dem Limit. Schließlich rutschte ihr in einer schnellen Linkskurve das Vorderrad weg und sie stürzte. Sie fiel deshalb zunächst auf den vierten Rang zurück, kämpfte sich aber wieder nach vorne und wurde auch in diesem Rennen Zweite. Den ersten Platz holte sich erneut Adlhart.

Nicole Köberle fuhr ebenfalls exakt die gleiche Platzierung wie im ersten Rennen ein. Die 14-Jährige hatte erneut einen guten Start und beendete nach einigen Konkurrenzkämpfen das Rennen souverän auf dem siebten Platz.

In der Ladys-Gesamtwertung ist Steffi Köberle damit also jetzt nur noch Zweite. Sie liegt aber nur vier Punkte hinter Kim Adlhart zurück und hat noch alle Chancen auf den Titel. Ein spannendes Finale ist also vorprogrammiert. Nicole Köberle belegt vor den letzten Aufgaben in Schrems mit 84 Zählern den siebten Rang.

Steffi Köberle startete dann auch noch bei den Young Racern. Sie kam im ersten Rennen ohne großen Konkurrenzkämpfe auf den siebten Platz. Nach den zwei Trainingstagen – die Wetterbedingungen waren bei täglich über 40 Grad Celsius ein weiteres Mal nicht perfekt – dem langen Rennwochenende und dem Sturz kurz zuvor entschied sie sich dann aber, am letzten Young-Racer-Rennen nicht mehr teilzunehmen. Im Gesamtklassement liegt sie hier auf dem neunten Platz.

Neben dem Finale des Supermoto-Grenzlandcups hat Steffi Köberle übrigens in den nächsten Wochen noch einiges mehr vor – unter anderem stehen noch Starts in der internationalen Österreichischen Meisterschaft für sie in der S-3-Juniorenklasse an. Höhepunkt dabei wird sicherlich das Rennen in Melk am 20. September werden. Denn zeitgleich findet dort auch die Supermoto-WM statt. Eine große Zuschauerkulisse dürfte also garantiert sein. SB