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Steffi Köberle ganz vorn dabei

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Sie war wieder flott unterwegs: Die Fridolfingerin Steffi Köberle überzeugte im Grenzlandcup und in der ÖM. (Foto: www.supermotogirls.de)

Drei Spitzenplätze in vier Rennen: Das war die Bilanz der Fridolfinger Supermoto-Pilotin Steffi Köberle bei ihren jüngsten Einsätzen im Grenzland-cup sowie in der Österreichischen Meisterschaft.


Beim Rennen zum Grenzlandcup, das auf dem Red-Bull-Ring in der Steiermark ausgetragen wurde, war auch Steffis jüngere Schwester Nicole im Einsatz. Nicole fand im Zeittraining keine freie Runde vor und kam so nur auf den 26. Startplatz von 34 Aktiven. Doch sie zeigte in beiden Rennen gute Fahrten. Im ersten Durchgang kam sie auf den 20. Platz. Im zweiten Lauf fuhr sie nach gutem Start zeitweise sogar bis auf den 10. Rang vor. Dann aber musste sie sich der teilweise stärker motorisierten Konkurrenz beugen und fiel auf den 16. Rang zurück. In der Tageswertung ergab dies Rang 17.

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Steffi Köberle (Supermotogirls.de/AMC Freilassing/MSC Kirchanschöring) ging nach ihrer Trainingsbestzeit in der Klasse VI (Young Racer) jeweils als Erste ins Rennen. Doch im ersten Lauf zog schnell Gerhard Hagner an ihr vorbei. Trotz aller Bemühungen konnte Köberle nicht mehr überholen. So wurde sie Zweite. Im zweiten Durchgang aber behauptete sie sich beim Start an der Spitze vor Kim Adlhart und Gerhard Hagner. Letztlich gewann die junge Fridolfingerin mit 1,2 Sekunden Vorsprung vor Adlhart und 10,2 Sekunden vor Hagner. Damit sicherte sich Steffi Köberle auch den Tagessieg und machte in der Gesamtwertung zwei Punkte auf Spitzenreiter Hagner gut.

Tags darauf ging es nach Greinbach zum Lauf der Österreichischen Staatsmeisterschaft. Hier lag in der Klasse S 3 Gerhard Hagner nach dem Start vor Köberle und rutschte dann weg. Der Fridolfingerin war der Weg versperrt, und so überholte das gesamte Feld das Duo. Köberle legte eine fulminante Aufholjagd hin und fuhr auch die schnellste Rennrunde. So lag sie auf dem 3. Platz, ehe sie abermals Pech hatte: Auf der nassen Strecke rutschte sie beim Versuch, den Zweitplatzierten zu überholen, weg und stürzte. Sie versuchte, ihr beschädigtes Motorrad noch über die Ziellinie zu schieben. Dabei bekam sie eine letztlich verhängnisvolle Hilfe: Ein Streckenposten meinte es gut und schob auf den letzten Metern das Motorrad mit – daher wurde Köberle »wegen Mithilfe« disqualifiziert.

Im zweiten Durchgang trocknete die Strecke komplett ab, und Steffi Köberle kam als Zweite hinter Kim Adlhart ins Ziel. Wegen des »Nullers« im ersten Durchgang hat sie aber in der ÖM-Wertung (6./57 Punkte) kaum noch Titelchancen. Es führt Kim Adlhart (97 Punkte) vor Felix Wegscheider (Italien/78) und Gerhard Hagner (67). In der Klasse S 1 wurden sogar drei Rennen absolviert, hier erkämpfte der Inzeller Peter Mayerbüchler die Plätze 13, 9 und 10. Der nächste Wettbewerb in der ÖM wird am 25. Juni in Himberg bei Wien ausgetragen, im Grenzlandcup geht es am 2./3. Juli weiter. who