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Steffi Köberle fährt auch in Wöllersdorf hervorragend

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Steffi Köberle aus Fridolfing zeigte beim vorletzten Lauf zur internationalen Österreichischen Supermoto-Meisterschaft in Wöllersdorf eine sehr gute Leistung. (Foto: www.supermotogirls.de)

Steffi Köberle präsentiert sich weiter gut in Form. Nach ihrer Titelverteidigung in der Klasse Ladies beim Supermoto-Grenzlandcup mischt die Fridolfingerin auch bei der internationalen Österreichischen Supermoto-Meisterschaft vorne mit. Beim vorletzten Lauf des Bewerbs in Wöllersdorf bei Wiener Neustadt sprang für sie in der Junioren-Klasse ein guter fünfter Gesamtplatz in der Tageswertung heraus. Den Tagessieg holte sich der Oberösterreicher Maxi Kofler vor Markus Lauer aus der Steiermark und Dominic Lehrer aus Wien.


Köberles Dauerrivalin Kim Adlhart wurde Vierte und holte damit in der Gesamtwertung fünf Punkte auf Köberle auf. Im Gesamtklassement liegt die Fridolfingerin vor dem Finale aber noch auf dem vierten Rang mit 195 Punkten. Adlhart als Fünfte hat 186 Zähler. Der Drittplatzierte Lehner hat bisher 226 Punkte gesammelt. Ein spannendes Finale ist also vorprogrammiert und für Steffi Köberle ist noch einiges drin.

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In Wöllersdorf lief allerdings längst nicht alles nach Plan. Das Wetter zeigte sich am ersten Tag nicht von seiner besten Seite. »Alle freien Trainingsläufe und auch das Zeittraining wurden so zu einer Reifenlotterie, da sich in den jeweiligen Läufen die Witterung immer wieder etwas verbesserte und zum Ende die Strecke abtrocknete«, betonte Steffi Köberle. »Bei diesen Bedingungen waren die Reifen extrem gefordert.« Doch die Fridolfingerin kam damit gut klar und fuhr beim Zeittraining bei wieder trockenem Asphalt mit einer super Runde den fünften Platz in der Startaufstellung ein.

Defekt im zweiten Rennen wirft 17-Jährige weit zurück

Pünktlich zum Warm Up am nächsten Tag trocknete die Strecke komplett ab – und so konnte auch der anspruchsvolle Offroad-Teil gefahren werden. Im ersten Wertungslauf musste Köberle sich am Ende mit dem fünften Platz zufrieden geben. Nach einem gelungenen Start lag die 17-Jährige nach der ersten Kurve kurz auf der dritten Position. Diesen Platz verlor sie aber an Lehner. Bis zur vorletzten Runde konnte Köberle den vierten Platz vor Adlhart verteidigen. Doch im Offroad-Anteil leistete sie sich einen kleinen Fehler und Adlhart zog in einer beinharten Aktion an Köberle noch vorbei.

Im zweiten Lauf lief es gar nicht rund: Steffi Köberle erwischte zwar wieder einen sehr guten Start und setzte sich auf dem vierten Platz fest, doch dann musste sie wegen eines technischen Defekts an der Vorderbremse an die Box. Bei diesem Reparatur-Stopp verlor sie etwa drei Runden und wurde am Ende Letzte.

Beim letzten Lauf war das Motorrad wieder komplett hergestellt. Steffi Köberle zeigte dann nochmals ihr ganzes Können und legte ihre beste Leistung hin. Zunächst verbesserte sie sich um zwei Plätze und war Dritte. Diesen Rang musste sie aber erneut an den stark fahrenden Dominik Lehner abgeben. Den vierten Platz gab die Fridolfingerin dafür diesmal nicht mehr her und kam deutlich vor Kim Adlhart ins Ziel.

Gaststart im tschechischen Cheb

Bereits am nächsten Wochenende geht es bei Steffi Köberle mit einem Gaststart im tschechischen Cheb weiter. Hier startet sie in der Klasse P 3 bei der Deutschen Meisterschaft. Sie will auch hier versuchen, einige Punkte zu holen.

Eine Woche später, also am 19. und 20. September, steht das Finale der Österreichischen Meisterschaft in Melk an. Für die jungen Fahrer wartet hier ein ganz besonderes Schmankerl. Denn es wird im Rahmen der Supermoto-WM gefahren und die Veranstalter erwarten deshalb bis zu 10 000 Zuschauer. Für die Nachwuchsfahrer wird diese einmalige Kulisse ein beeindruckendes Erlebnis sein. SB