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Startnummer trifft Endzeit

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Er zeigte sich bei der Challenge Roth auch auf dem Rad in guter Verfassung: Christian Vordermayer vom TV Traunstein.

Christian Vordermayer und Jochen Scharrer von den Triathleten des TV Traunstein starteten bei der Challenge Roth über die klassische Ironmandistanz (3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren, 42,2 km Laufen). Für Vordermayer endete die Teilnahme mit einem schönen Erfolg, Scharrer hatte Pech und musste auf der Radstrecke aufgeben.


Die Bedingungen waren trotz der Wärme nahezu perfekt. Lediglich ein starker Wind zog im Laufe des Vormittags auf. Der Start erfolgte für beide Athleten im Main-Donau-Kanal.

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Christian Vordermayer schwamm die 3,8 Kilometer in guten 1:14 Stunden und war danach sehr zufrieden: »Das Schwimmen verging gefühlt viel schneller als sonst«, freut er sich. In der ersten von zwei zu absolvierenden Radrunden konnte Vordermayer sein gewohntes Tempo fahren. Während der zweiten Radrunde hatte er kurzzeitig mit Ernährungsproblemen und dem stärker werdenden, böigen Wind zu kämpfen. Die Magenprobleme legten sich glücklicherweise schnell wieder und so nahm Vordermayer nach 6:38 Stunden Renndauer die letzte Disziplin in Angriff, den Marathon.

Während des Marathons war Vordermayer sehr froh über die Unterstützung durch die vielen Zuschauer und vor allem seines Trainers Helmut Otillinger, da »es mental sehr schwer ist, nach 5:20 Stunden Radfahren noch einen Marathon anzutreten«, so Vordermayer. Er absolvierte den Marathon in 4:16 Stunden und kam somit nach hervorragenden 10:51:00 Stunden sehr zufrieden über die Ziellinie (Gesamtplatz 604 und 128. seiner Altersklasse). Schönes Detail ist, dass er die Startnummer 1051 hatte und somit die Endzeit auf die Sekunde getroffen hatte.

Jochen Scharrer kam bereits nach etwas mehr als 56 Minuten als gesamt 85. (von knapp 3500 gestarteten Athleten) aus dem Wasser. »Ich habe selbst nicht mit dieser Schwimmzeit gerechnet« meinte Scharrer, zumal er die 3,8 km eher zurückhaltend geschwommen war, um sich die Kraft für den langen Tag zu sparen. Er klagte danach lediglich darüber, dass »mir die Wassertemperatur mit Neoprenanzug viel zu hoch war.« Das anschließende Radfahren begann noch vielversprechend, jedoch kamen nach ca. 40 km erste gesundheitliche Probleme auf. Nach 133 km musste Scharrer dann mit Fieberschüben und starken Kopfschmerzen ziemlich kraftlos das Rennen abbrechen. Anschließend meinte er: »Es ist zwar extrem bitter, so ein Rennen frühzeitig beenden zu müssen, aber die Gesundheit geht definitiv vor.« fb