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Starker Auftritt des SV Kirchanschöring

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Überzeugte mit seiner Ruhe, Übersicht und gelungenen Spielzügen: Patrick Mölzl, Ex-Profi im Dress des Fußball-Landesligisten SV Kirchanschöring. (Foto: Butzhammer)

»Wir haben guten Fußball gespielt und gegen einen keineswegs enttäuschenden Gegner verdient mit 4:1 gewonnen«, lautete das Resümee von Trainer Sepp Aschauer, der im Spiel der Fußball-Landesliga Südost am dritten Spieltag den ersten Heimsieg mit seinem SV Kirchanschöring gegen den 1. FC Passau eingefahren hatte. Der SVK legte mit Vollgas los und führte bereits nach einer halben Stunde mit 2:0. Kurz vor der Pause schöpften die Niederbayern durch den Anschlusstreffer Mut, mussten aber in der Folge erkennen, dass es in Kirchanschöring an diesem Tage absolut nichts zu holen gab.


Der erste Treffer für die Gastgeber fiel nach 13 Minuten. Bei dem Versuch, die Situation nach einem Steilpass in Richtung Sebastian Leitmeier mit einem Befreiungsschlag zu klären, traf ein Passauer Defensivmann nur den SVK-Torjäger, der anschließend freie Bahn hatte und FC-Torsteher Daniel Meindl von halblinks mit einem Schlenzer ins lange Eck zum 1:0 überwand.

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Leitmeier sollte in der Folge das Passauer-Schreckgespenst werden, wobei sich die 355 Zuseher im Stadion an der Laufener Straße an einer äußerst gefällig spielenden Heimelf erfreuten. Besonders unter Beobachtung stand auf Seiten der Gelb-Schwarzen Patrick Mölzl. Der Ex-Profi überzeugte bei seinem Debüt in der Startelf vor allem durch seine Souveränität und Ruhe auch in Drucksituationen. Zusammen mit Bernd Eimannsberger und Andreas Koch bildete Mölzl eine starke Mittelfeldzentrale, über die einige Angriffe in Richtung Passauer Gehäuse kreiert wurden.

Dennoch dauerte es bis zur 29. Minute, ehe der »Anschöringer« Anhang wieder jubeln durfte. Abermals wurde Leitmeier in vorderster Reihe freigespielt. Diesmal zog der Torjäger von halbrechts auf Schlussmann Meindl zu und versenkte den Ball trocken im kurzen Eck.

Der SVK dominierte bis dahin komplett das Geschehen, leistete sich aber kurz vor dem Pausenpfiff ein unnötiges Missgeschick; Michael Eibl sagte »Danke« und nickte einen Flankenball von Martin Giermeier freistehend am langen Pfosten ein. Mit dem 2:1 ging es auch in die Pause.

Im zweiten Durchgang forderte die Hitze ihren Tribut, sodass die Partie etwas an Fahrt verlor. Die Heimelf blieb aber weiterhin die deutlich spielbestimmende Mannschaft. Passauer Einschussmöglichkeiten hatten Seltenheitswert, und wenn etwas auf den SVK-Kasten kam, hatte der wachsame Schlussmann Dennis Kracker seine Finger im Spiel.

Ansonsten blieben die Platzherren geduldig, auch wenn Mitte der zweiten Halbzeit der letzte Pass teilweise nicht mehr ankam. Nach gut 75 Minuten klappte es dann aber erneut: Wieder kam Sebastian Leitmeier zentral aus rund 14 Meter zum Abschluss und überwand Meindl zum dritten Mal – 3:1.

Den Schlusspunkt setzte Stephan Schmidhuber. Der eingewechselte Routinier wurde von Leitmeier per Kopfball-Querpass bedient und schob den Ball lässig am Passauer Torhüter vorbei zum 4:1-Endstand in die Maschen. bts