Starker Auftritt beim Dolomitenmann

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Das Team »Chiemgau Kings« freute sich über eine starke Leistung beim Dolomitenmann. Zum Erfolg trugen bei, von links: Markus Anders, Uwe Eichfelder, Andreas Huber und Georg Steinbacher. (Foto: Johanna Zangerle)

Er zählt zu den härtesten Wettbewerben, die es im Mannschaftssport gibt: Die Rede ist vom Red Bull Dolomitenmann. Der Start erfolgt in der Ortsmitte von Lienz. Los geht es mit einem Berglauf über zwölf Kilometer und 2000 Höhenmeter. Es folgen Paragleiten, Mountainbike und zum Finale Kajak fahren. Unter den über 90 Mannschaften war auch das Quartett von den »Chiemgau Kings« am Start. Georg Steinbacher (Berglauf), Markus Anders (Para), Andreas Huber (Mountainbike) und Uwe Eichfelder (Kajak) erreichten den 21. Gesamtplatz. In der Wertung der Amateure wurden sie Siebter.


Gestartet wurde der Wettbewerb vom Erfinder des Dolomitenmann, dem ehemaligen Skirennläufer Werner Griessmann und die Teilnehmer erwarteten allerbeste Bedingungen. Allerdings forderten die anspruchsvollen Strecken beim Berglauf und Mountainbike einiges an Energie und Willen. »Es war eine sehr harte Strecke und es ist ziemlich steil gewesen. Leider habe ich auch einen Sturz gehabt«, erzählte Andreas Huber. Der Ruhpoldinger musste bei der Abfahrt ins Tal auch noch über die berüchtigte und ruppige Skipiste. »Wir hatten alle so unsere Probleme«, berichtete er nach seiner Fahrt über 32 Kilometer und 1600 Höhenmeter.

Georg Steinbacher bewältigte den Berglauf in 1:39,51 Stunden und übergab in 2441 Metern auf dem Kühbodentörl an Paragleiter Markus Anders. Dieser musste mit eingepacktem Schirm zum Startplatz laufen. Beim ersten Flug musste er ein Pylon korrekt umfliegen. Anschließend erfolgte eine Zwischenlandung auf 1000 Metern. Von dort aus ging es mit geschultertem Schirm und zu Fuß auf 1120 Meter. Von dort wurde zum Ziel ins Lienzer Dolomitenstadion geflogen.

Nach der Übergabe an Andreas Huber ging es für diesen mit dem Mountainbike hoch zur Hochsteinhütte (2057 m). Um den höchsten Punkt zu erreichen, musste Huber das Sportgerät mehrmals schultern. Über die Skipiste ging es ins Tal zum Sportplatz in Leisach.

Als Letzter des Quartetts war Uwe Eichfelder mit dem Kajak an der Reihe. Dieser musste zunächst die Drau durchschwimmen und dann den sogenannten Alpinstart aus sieben Meter Höhe im Kajak absolvieren. Die Regattastrecke ist 1300 Meter lang und hat mehrere Aufwärtspassagen. Mit einem abschließenden Sprint samt Kajak ging es für Eichfelder zum Ziel am Lienzer Hauptplatz.

Mit dabei beim Dolomitenmann war auch Filimon Abraham von der LG Festina Rupertiwinkl. Der Traunsteiner startete beim Berglauf. Er erreichte die siebtbeste Zeit und wurde mit seinem Team »Holland Topsport Future« am Ende Dritter.

SHu

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