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Starker Auftakt in der Chiemgau-Arena

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Mit einer erfreulichen Leistung sind die deutschen Biathleten in den IBU-Cup in der Ruhpoldinger Chiemgau-Arena gestartet: In der Mixed-Staffel erkämpften sich Kathrin Lang (TSV Siegsdorf), Nadine Horchler (SC Willingen), Benedikt Doll (SZ Breitnau) und Florian Graf (WSV Eppenschlag) den Sieg.


Lang hatte bereits für eine knappe Führung vor Russland gesorgt, die Nadine Horchler um einige Sekunden ausbaute. Mit nur einem Nachlader hatte Benedikt Doll bereits den Abstand auf die Russen auf 1:25,5 Minuten erhöht, und der fehlerfrei schießende Florian Graf lief den Sieg sicher nach Hause.

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Im Feld der 17 gemischten Mannschaften verwies das deutsche Quartett die russische Mannschaft mit 1:13,6 Minuten Vorsprung auf den zweiten Rang. Hinter Jekaterina Jouriewa, Valentina Nasarowa, Alexander Tschernyschow und Sergej Korastylew folgten Jacquemine Baud, Enora Latuilliere, Remi Borgeot und Antonin Guigonnat als Dritte (+ 1.59,2 Minuten) im Ziel.

Um ihren dritten Platz musste die französische Auswahl hart kämpfen. Nur 2,7 Sekunden hinter Schlussläufer Guigonnat kam Österreichs vierter Athlet Sven Großegger über die Ziellinie. Zu seiner Mannschaft hatten zudem Iris Schwabl, Dunja Zdouc und David Komatz gehört. Nach dem zweiten Wechsel hatten die Österreicher mit 3:10 Minuten Rückstand Rang 10 belegt. Komatz lief auf Rang 8 vorn, Reiter hätte seiner Auswahl beinahe noch einen Podestplatz gesichert.

Auch die Schweiz (+ 2:11,3/mit Irena Cadurisch, Patricia Jost, Serafin Wiestner und Mario Dolder (+ 2:11,3) sowie Schweden (+ 2:21,6/mit Jenny Jonsson, Emelie Larsson, Christofer Eriksson und Simon Hallström) lagen gut im Rennen. Sechs Mannschaften wurden überrundet, darunter auch die Briten mit der in Ruhpolding lebenden Startläuferin Adele Walker. Walker hatte auf Rang 13 mit nur 1:52,5 Minuten Rückstand übergeben, doch anschließend verlor ihr Team schnell den Anschluss.

In den weiteren Wettbewerben – am heutigen Samstag stehen die beiden Sprints (10.30 Uhr Frauen, 14 Uhr Herren) auf dem Programm, am Sonntag die Verfolgungsläufe (10 Uhr Frauen, 13 Uhr Männer) – hoffen die Athleten auf möglichst viele Zuschauer. Darüber würden sich auch die Ausrichter freuen, die einen durchaus hohen Aufwand betreiben müssen: Im sportfachlichen Bereich nämlich (Schießstand, Zeitnahme, Waffenkontrollen, Dopingkontrollen etc.) ist der Aufwand praktisch genauso groß wie beim Weltcup, daher sind gut 150 ehrenamtliche Helfer im Einsatz. who