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Starke Vorstellungen im Deutschlandpokal

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Er überzeugte mit tadellosen Leistungen: Florian Arsan vom SC Vachendorf gewann den Einzellauf in der AK 18/19 und wurde Zweiter im Sprint und im JWM-Qualifikationsrennen im Massenstart. (Foto: Wukits) Foto: Ernst Wukits

Gute Leistungen der heimischen Nachwuchsbiathleten gab es beim zweiten Deutschlandpokal in diesem Winter am Notschrei. Diese Bewerbe zählten zugleich zur Qualifikation für die Jugend- und Juniorenweltmeisterschaft im Februar in der Lenzerheide/Schweiz.


Dementsprechend mussten die Anwärter dafür noch ein drittes Rennen mit einem Massenstart bestreiten. Die endgültige Nominierung wird der DSV nach den Olympischen Spielen der Jugend bekanntgeben.

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Zuvor stand für die Nachwuchsbiathleten ein Einzel- und ein Sprintrennen auf dem Programm. Hier zeigte zunächst Elias Seidl vom SC Ruhpolding in der AK 16 seine Klasse. Nachdem er im Einzel noch Zweiter geworden war, gelang ihm im Sprint der Sprung auf den ersten Platz. Bei den Mädchen der AK 16 gewann Iva Moric vom WSV Bischofswiesen das Einzel und sicherte sich im Sprint den dritten Platz. Sophie Spark vom SC Traunstein kam auf den dritten und fünften Rang in dieser Altersklasse.

Eine tadellose Leistung lieferte der Vachendorfer Florian Arsan (AK 18/19) ab. Im Einzel ließ er zunächst nichts anbrennen, im Sprint lief er knapp am Sieg vorbei und wurde letztendlich Zweiter. Nach dieser Leistung durfte er noch am Massenstart zur WM-Qualifikation teilnehmen. Hier erreichte er den zweiten Platz und darf sich damit wohl über sein WM-Ticket freuen.

Bei den Juniorinnen erreichte Franziska Pfnür von der SK Ramsau im Sprint den zweiten Rang vor Jessica Lange (SC Ruhpolding), die Traunsteinerin Lisa Spark wurde Fünfte. Im Einzel sicherte sich Jessica Lange mit dem zweiten Rang einen Platz auf dem Podest. Spark wurde Vierte und Pfnür Sechste. Im zusätzlichen Massenstart gab es für Pfnür den vierten und für Lange den achten Platz.

Für weitere Podestplätze im Einzel und Sprint sorgten Simon Groß vom SC Ruhpolding als Dritter, Linus Maier (AK 17) vom WSV Aschau als Zweiter, Isabel Neugebauer (AK 17) vom SK Berchtesgaden ebenfalls als Zweite sowie Silvio Riehl (AK 17) vom WSV Aschau, der auch auf dem zweiten Platz landete.

Bei den Erwachsenen ging es unter anderem um einen Platz im IBU-Cup. Im Sprint sicherte sich Matthias Dorfer vom SV Marzoll den Tagessieg vor Dominik Schmuck vom SC Schleching. Das Einzel gewann Niklas Homberg vom SK Berchtesgaden vor dem Ruhpoldinger Marco Groß und Matthias Dorfer.

Bei den Damen war die weltcuperfahrene Nadine Horchler vom SC Willingen in beiden Bewerben nicht zu schlagen. Sophia Schneider vom SV Oberteisendorf kam im Sprint auf den zweiten - und im Einzel auf den dritten Platz.

Der verantwortliche Stützpunkttrainer Engelbert Sklorz lobte die Anstrengungen der Verantwortlichen am Notschrei. Auf den Strecken im Schwarzwald auf 1100 Metern Höhe gelang es den vielen Helfern, eine Schneetrasse zu schaffen, die es ermöglichte, die Rennen durchzuführen. So begann es einen Tag vor den Bewerben bei milden Temperaturen auch noch zu regnen. »Ganz ohne Schäden an den Skiern ist das nicht abgegangen, da mit den Schneeresten auch noch Steine mit auf die Loipe kamen«, so Sklorz.

Zum Glück wurde es Samstag und Sonntag wieder kälter und die Verhältnisse damit besser. »Trotzdem waren unsere Erfolge hart erarbeitet, der Wind war unser ständiger Begleiter. Er kam aus allen Richtungen, mal leicht, mal stark«, so Sklorz.

Unterstützt wurde er von seinen Trainerkollegen Andi Birnbacher, Tobias Reiter und Florian Graf sowie Stefan Laube, Rüdiger Schöllmann und Roland Biermaier. Großes Lob spendete Sklorz den Skitechnikern Manfred und Michael Hobmaier, Franz Lankes und Ludwig Günter. »Die haben bei diesen Bedingungen einen guten Job gemacht«, lobte Engelbert Sklorz die fleißigen Helfer. SHu

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